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    Niebel-Reform im BMZ spart Stellen ein

    (15.11.2010)

    Leider wird in der aktuellen Presse über die geplanten Personalveränderungen im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) nur verkürzt und damit falsch berichtet. Die Fakten ergeben ein ganz anderes Bild, wie auch die Stuttgarter Zeitung heute kommentierte.

Falsch ist die Schlag zeile von gestern und heute: „Niebel will 210 neue Stellen“.
 
Durch die Reform der Durchführungsorganisationen des BMZ (DAD, InWent, GTZ) werden rund 700 Stellen eingespart. Davon werden rund 200 Stellen in das Bundesministerium überführt. Es handelt sich also weder um neue noch um zusätzliche Stellen, sondern lediglich um eine Umschichtung innerhalb des Zuständigkeitsbereiches des Niebel-Ministeriums.
 
In den Durchführungsorganisationen der Entwicklungszusammenarbeit wird heute Arbeit geleistet, die in die unmittelbare politische Verantwortung der Bundesregierung gehören. Der Koalitionsvertrag schreibt vor, dass diese Aufgaben dort erledigt werden sollen, wo es Sinn macht: im Ministerium. Dabei spart das Ministerium noch Steuergelder, denn die bisherigen Unternehmensgehälter liegen deutlich über den Gehältern öffentlich-rechtlicher Beschäftigter.
 
Wie wichtig dies ist, lässt sich der Stellungnahme des Bundesrechnungshofes vom 10.11.2010 entnehmen, in der steht: „ Der Bundesrechnungshof hält die Sicherung und Verbesserung der Steuerungsfähigkeit des BMZ gegenüber der künftigen Gesellschaft für eine Grundvoraussetzung für den Erfolg der Reform.“
 
Falsch ist zweitens die Behauptung, der Steuerzahler werde durch die Reform belastet.
 
Die Wirtschaftlichkeitsanalyse, die das BMZ in Auftrag gegeben hat sowie die Stellungnahme des Bundesrechnungshofes zu dieser Wirtschaftlichkeitsanalyse verdeutlichen die Einsparpotenziale für den Steuerzahler.
 
Richtig ist, dass der Steuerzahler nachhaltig entlastet wird.
 
Das Gesamtpaket der Reform des BMZ wird zu jährlichen Einsparungen von 1,2 Millionen Euro führen. Hier nicht mit eingerechnet, sind die erheblichen zusätzlichen Effizienzpotenziale, die erst nach Zusammenführung der drei Institutionen der Technischen Zusammenarbeit in der neuen „Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit“ (GIZ) erwirtschaftet werden können.
 
Im Kabinettsbeschluss vom 7. Juni 2010, dem intensive Beratungen im parlamentarischen Raum vorausgingen, ist einvernehmlich  festgehalten, dass die entwicklungspolitische Steuerungsfähigkeit der Bundesregierung erhöht werden muss. Dafür setzt unser Minister Dirk Niebel sich ein. 
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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