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  • Bildungspolitik

    Motivierende Arbeitsbedingungen für alle Lehrer, statt neue Ungerechtigkeiten durch Verbeamtung schaffen

    (20.12.2010) Zu Verbeamtungsplänen für Junglehrer von Bildungsminister Henry
    Tesch, erklärt der FDP-Landesgeneralsekretär in Mecklenburg-
    Vorpommern, Hagen REINHOLD:
    Mecklenburg-Vorpommern braucht dringend bessere Bedingungen für Bildung, damit junge und etablierte Lehrer ihr Glück nicht länger in anderen Bundesländern suchen.

Der unbeholfene Verbeamtungs-Vorstoß von Bildungsminister Tesch, verdeutlicht aber nur die Konzeptionslosigkeit der Landesregierung. Statt Junglehrer zu verbeamten, muss die Landesregierung die Arbeitsbedingungen für alle Lehrer verbessern und endlich
ein nachhaltiges Lehrerentwicklungskonzept vorlegen.

Verbeamtung löst keine qualitativen Probleme in den Schulen. Sie schafft aber weitere Ungerechtigkeiten und benachteiligt Lehrer mit Berufserfahrung, die seit langem schon unter dem Lehrerpersonalkonzept leiden. Zum Beispiel sorgt die unterschiedliche Einstufung für gravierende Gehaltsunterschiede bei gleicher Arbeit. Auch das zeigt die Wertschätzung der Landesregierung gegenüber diesen Fachkräften.

Das Lehrerpersonalkonzept hat Lehrer demotiviert und jungen Lehramtsabsolventen
die Türen für den Berufseinstieg in unserem Land jahrelang verschlossen. Lehrer werden zum Unterrichten von Schule zu Schule geschickt, worunter vor allem die Schüler zu leiden haben. Schulleiter konnten aufgrund zeitintensiver Bürokratie offene Referendarstellen
nicht mit talentierten Berufsstartern besetzen, weil andere Länder diese sofort unbürokratisch einstellten. Allein diese Fakten sind unerwünschte Werbung gegen den Berufsstart in Mecklenburg-Vorpommern und müssen durch vernünftige Bildungspolitik dringend behoben werden.

PM-Nr. 83-10
Schwerin, den 20. Dezember 2010
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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