Navigation

Inhalt

  • Mindestlohn birgt Gefahr von Lohnsenkungen – M-V braucht bessere Lösungen im Wettbewerb der Bundesländer um Kita-Fachkräfte

    (17.02.2012) Zur aktuellen Kita-Mindestlohndebatte erklärt der sozialpolitische Sprecher des FDPLandesvorstandes Sebastian BERGS: Der Vorschlag von Sozialministerin Schwesig nach Einführung eines Bruttomindestlohnes für Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas in Mecklenburg-Vorpommern ist weder gut gemeint, noch gut gemacht, da er das Risiko von Lohnsenkungen und Wettbewerbsnachteilen im harten bundesweiten Konkurrenzkampf um Kita-Fachkräfte birgt. Das kann unser Bundesland mit hohem Fachkräftemangel in diesem sensiblen Bereich sich nicht leisten. Wir brauchen deshalb bessere Lösungen. Den Erzieherinnen und Erziehern würde es viel mehr helfen, wenn das Land seine gesetzlichen Anforderungen an die Kitas endlich auskömmlich finanziert.

Bereits bei den Anhörungen zur KiföG-Novelle hatten die Träger bemängelt, dass für Personalkosten zu wenig Geld vom Land bereit gestellt wird, da das Sozialministerium von zu geringen Gehaltssätzen ausgehe. Die Verhältnisse im Land kennend, hatte auch die Diakonie als großer freier Träger in Mecklenburg-Vorpommern vor möglichen Lohnsenkungen durch einen Mindestlohn von 8,50 Euro gewarnt. In den intensiven Kostenverhandlungen könnten
nämlich die Kommunen durch fehlende finanzielle Mittel dazu genötigt sein, den geringstmöglichen Kostensatz zu verhandeln. Diesen würde Sozialministerin Schwesig mit 8,50 Euro deutlich unter das aktuell bestehende Lohnniveau senken. Notwendige Verbesserungen für einige Erzieherinnen könnten damit zum großen finanziellen Boomerang für viele Kolleginnen und Kollegen werden. Schwesigs Bruttomindestlohn wäre in diesem Falle kein Fortschritt, sondern ein weiterer Rückschritt unseres Landes im bundesweiten Wettbewerb.

PM 2012-024 vom 17.02.2012
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

Karlsruher Freiheitsthesen


Wachstumskampagne

Text

Freiheit bewegt

Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

Praxisgebühr auf dem Prüfstand

Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

Termine

alle
Beschluss vom Sonderparteitag in Warnemünde

Mit landeseigener liberaler Identität zu neuer Stärke









mehr

21. Landesparteitag


Schreiben Sie uns!

Kontaktformular



 

TV Liberal


Ihre Spende für die Freiheit


FDP-Bundestagsfraktion

RSS-Feed abonnieren