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  • Mehr Marktmacht für Milchbauern

    (10.12.2010) „Die Kommission will, dass Milchbauern sich in Erzeugerorganisationen zusammenzuschließen,
    um einen besseren Preis für ihre Milch am Markt erzielen zu können. Damit schafft die Kommission europaweit eine Rechtsgrundlage die sich an den Strukturen der deutschen
    Milchwirtschaft orientiert“, kommentiert Britta Reimers, agrarpolitische Sprecherin der FDP im EP und Schattenberichterstatterin der ALDE für den heute durch Agrarkommissar Ciolos vorgestellten Vorschlag zum Milchmarkt.

„Die Europäische Kommission muss an der Marktausrichtung des europäischen Milchsektors festhalten. Im Quotenjahr 2009/2010 wurde europaweit sieben Prozent weniger Milch an die Molkereien geliefert als die Quote zuließe. Der Milchpreis liegt inzwischen wieder über 30 Cent. Die Milchproduktion orientiert sich längst am Markt und nicht an der Quote.
Milch und Markt sind miteinander vereinbar. Das haben auch viele Milchbauern inzwischen
erkannt und finden die Panikmache vor dem beschlossenen Quotenausstieg unberechtigt.
Nur durch innovative und hochqualitative Produkte kann die europäische Milchwirtschaft
langfristig auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig bleiben. Um dies zu erreichen, brauchen
Landwirte Raum für unternehmerische Freiheit. Wir müssen aufpassen, dass zum Beispiel
durch die Schaffung neuer Branchenorganisationen, wie sie von der Kommission gefordert
werden, der Preis- und Mengenregulierung nicht ein Hintertürchen geöffnet wird.“

PM vom 09.12.2010
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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