Gramkow steht nun in der Pflicht, sich bei den Schulen für die von ihr ausgesprochene Besuchsempfehlung zu entschuldigen.
Landrat da Cunha und die Vereinigte Bürgerinitiative Toitenwinkel sollten die bereits feststehenden Ausstellungstermine im Landratsamt Güstrow sowie im öffentlich geförderten Jugendgarten Alte Schmiede in Rostock absagen. Auch die Gewerkschaft ver.di sollte prüfen, ob sie diese ungeeignete Ausstellung weiter fördern möchte.
Die Ausstellung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e. V. (VVN-BdA) ist auch aus Sicht des Bildungsministeriums für die politische Bildung, insbesondere im Rahmen und Umfeld
des schulischen Unterrichts, nicht geeignet und nicht zu empfehlen.
Sie ist auf Agitation ausgelegt und verletzt die Grundprinzipien der politischen Bildung: Indoktrinationsverbot und Kontroversitätsgebot. Das bestätigt die umfangreichen Erkenntnisse der Verfassungsschutzämter in Bezug auf die Einstellung des VVN-BdA, alle nicht-marxistischen Systeme – also auch die parlamentarische Demokratie – als potenziell
faschistisch, zumindest aber als eine Vorstufe zum Faschismus zu betrachten,
die es zu bekämpfen gilt.
PM-Nr. 14-11 vom 15. Februar 2011







