Hinter Gino Leonhard wurde auf Platz zwei der Landesliste Thomas Heldberg, Kreischef in Ludwigslust, gewählt. Auf Platz drei kam der Warener Toralf Schnur, gefolgt von Sigrun Reese.
Zu Ahrendts Stellvertretern bestimmten die 187 Delegierten erneut Gino Leonhard (88,5) und Ilona Rettig (78,3). Zum Generalsekretär wurde Hagen Reinhold (69,2) gewählt.
Die Nordost-Liberalen beschlossen mit großer Mehrheit ihr Wahlprogramm. Darin sprechen sie sich für einen Energie-Mix aus und bekennen sich zum Zwischenlager Nord in Lubmin.
Größere Freiräume für Schulen
Zudem werden größere Freiräume für Schulen gefordert. Künftig sollen nicht mehr als 23 Schüler in einer Klasse sein. Die Wirtschaft soll mit einer "Politik der offenen Arme" und weniger Bürokratie zu mehr Investitionen im Land bewegt und die staatliche Förderung in eine Hand gelegt werden.
FDP-Landeschef Ahrendt erklärte in einer kämpferischen Rede, dass es das Ziel der FDP sei, die SPD/CDU-Regierung in Schwerin abzulösen. "Das, was die Regierung hier in Mecklenburg-Vorpommern abgeliefert hat, das ist nichts", so Ahrendt. Bundesweit sei Mecklenburg-Vorpommern wieder das Schlusslicht beim Wirtschaftswachstum. Auch gebe es die meisten Schulabbrecher und die wenigsten Hochschulabschlüsse. An die Adresse von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) sagte Ahrendt: "Die Staatskanzlei kann man nicht aus den Flitterwochen heraus führen."







