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  • 21. Landesparteitag in Klink

    Leonhard neuer Spitzenkandidat - Ahrendt wiedergewählt

    (04.04.2011) Der Landtagsabgeordnete Gino Leonhard wird die FDP Mecklenburg-Vorpommern in den Landtagswahlkampf führen. Am Wochenende erhielt der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion bei der Landesvertreterversammlung in Klink (Müritzkreis) 81 Prozent der Stimmen. Christian Ahrendt wurde mit mit 80,7 Prozent als Landesvorsitzender wiedergewählt. Die Nordost-Liberalen beschlossen mit großer Mehrheit ihr Wahlprogramm. Darin sprechen sie sich für einen Energie-Mix mit Erneuerbaren Energien aus.

Hinter Gino Leonhard wurde auf Platz zwei der Landesliste Thomas Heldberg, Kreischef in Ludwigslust, gewählt. Auf Platz drei kam der Warener Toralf Schnur, gefolgt von Sigrun Reese.

Zu Ahrendts Stellvertretern bestimmten die 187 Delegierten erneut Gino Leonhard (88,5) und Ilona Rettig (78,3). Zum Generalsekretär wurde Hagen Reinhold (69,2) gewählt.

Die Nordost-Liberalen beschlossen mit großer Mehrheit ihr Wahlprogramm. Darin sprechen sie sich für einen Energie-Mix aus und bekennen sich zum Zwischenlager Nord in Lubmin.

Größere Freiräume für Schulen

Zudem werden größere Freiräume für Schulen gefordert. Künftig sollen nicht mehr als 23 Schüler in einer Klasse sein. Die Wirtschaft soll mit einer "Politik der offenen Arme" und weniger Bürokratie zu mehr Investitionen im Land bewegt und die staatliche Förderung in eine Hand gelegt werden.

FDP-Landeschef Ahrendt erklärte in einer kämpferischen Rede, dass es das Ziel der FDP sei, die SPD/CDU-Regierung in Schwerin abzulösen. "Das, was die Regierung hier in Mecklenburg-Vorpommern abgeliefert hat, das ist nichts", so Ahrendt. Bundesweit sei Mecklenburg-Vorpommern wieder das Schlusslicht beim Wirtschaftswachstum. Auch gebe es die meisten Schulabbrecher und die wenigsten Hochschulabschlüsse. An die Adresse von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) sagte Ahrendt: "Die Staatskanzlei kann man nicht aus den Flitterwochen heraus führen."

beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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