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  • Leonhard begrüßt Öffnung von Dienstleistungsaufträgen für Kommunen durch EU

    (04.01.2012) Der am Montag dieser Woche in den Landesvorstand der Freien Demokraten Mecklenburg-Vorpommerns kooptierte Kreisvorsitzende Rügens und Landesvorsitzende der VLK, Gino Leonhard, begrüßt die Entscheidung der EU, dass die Kommunen künftig Zuwendungen durch Aufträge und Subventionen für Bau und Betrieb von Kindergärten, eines Altenheimes oder die Betreuung Behinderter, nicht länger in Brüssel anmelden müssen, vorausgesetzt die jährliche Summe übersteigt den Betrag von 15 Millionen € nicht.

Dazu erklärt Leonhard; „Sechs Jahre lang mussten sich die kommunalen Entscheidungsträger bei der Finanzierung von Dienstleistungen im allgemeinen wirtschaftlichen Interesse mit den bürokratischen Auflagen Brüssels beschäftigen. So mussten z. B. städtische Schulämter bei Ausschreibungen für neue Schulbücher in allen 27 Mitgliedsstaaten nach potentiellen Auftragnehmern suchen, obwohl allen klar war, auch in Brüssel, dass nicht viele Unternehmen geeignetes Buchmaterial in Deutsch und angepasst an die regionalen Bildungsplänen anbieten dürften. Künftig müssen staatliche Subventionen unterhalb von 15 Mill. € im Jahr nicht mehr an die EU gemeldet werden, dass trifft insbesondere z. B. für die Altenpflege, die Kinderbetreuung, den sozialen Wohnungsbau sowie die Betreuung Behinderter zur, bei den Sozial- und Gesundheitsdiensten sollen die Kommunen zukünftig völlig frei sein. An dieser Stelle hat man von einem vermeintlichen Wachstum geträumt, dass durch den Wettbewerb um kommunale Dienstleistungen ausgelöst hätte werden können.“

EU Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso sagte bei der Vorstellung der Reform; „Wir wollen innovative, qualitiativ hochwertige Dienste unterstützen“. „Dieser Schritt war längst überfällig aber nichts ist zu spät und es kehrt mit der neuen Richtline wieder mehr Eigenverantwortung zurück und das begrüßen wir als Liberale ausdrücklich.

PM vom 22.12.2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

Karlsruher Freiheitsthesen


Wachstumskampagne

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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