geforderten Aufgaben erfüllen zu können. Die Landesregierung spart
und Eltern und Kommunen werden stärker zur Kasse gebeten. Das ist die
ernüchternde Bilanz nach knapp einem Jahr KiföG M-V. Erzieherinnen
können trotz hohen persönlichen Einsatzes die Kinder nicht optimal entsprechend
ihrer Talente fördern. Sie brauchen mehr Zeit für die Förderung
aller Kinder, unabhängig vom sozialen Status des Kindes bzw. welche
Einrichtung es besucht. „In frühkindliche Bildung investieren statt
später teuer reparieren“, ist das Gebot der Stunde. Dazu bedarf es noch
vor der Landtagswahl eines verbindlichen Stufenplanes zur Qualitätsverbesserung,
zur Verringerung des Betreuungsschlüssels sowie eines
Finanzierungsplanes auf der Basis eines breiten gesellschaftlichen Konsenses.
Dazu fordern wir Liberalen von der Landesregierung einen Kita-Gipfel.
Die Landesregierung hat bisher kein Konzept vorgelegt, wie die Attraktivität
des Erzieherinnenberufes gesteigert und qualifizierter Nachwuchs
für die Kitas gewonnen werden soll. Auch die steigenden Elternbeiträge
stellen teilweise eine unüberwindbare Hürde für einen Wiedereinstieg
junger Eltern ins Berufsleben dar. Neben einer Angleichung von Krippen-
und Kitabeiträgen muss auf einem Kita-Gipfel deshalb auch über
ein Konzept zur schrittweisen Absenkung der Elternbeiträge beraten werden.
Foto: Anlässlich des Geburtstages des Begründers des deutschen Kindergartenwesens,
Friedrich Fröbel, besuchte der FDP-Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Gino Leonhard, gemeinsam mit Marc Ella, Mitglied der Bürgerschaft der Hansestadt Bremen, seine ehemalige Kita „Inselkrabben“ in Vitte auf Hiddensee und sprach mit Erzieherinnen über die Situation in der Kita.
PM- Nr. 33-11
Schwerin, den 21. April 2011







