In der Fragestunde der Julisitzung des Landtages offenbarte Minister Tesch weitere Nachlässigkeiten seines Hauses. So ist offenbar die Rechtsgrundlage für die Lehrerausbildung noch nicht abschließend geklärt. Damit kann zu diesem Zeitpunkt nicht mit Sicherheit gesagt werden, dass das in Mecklenburg-Vorpommern absolvierte 2. Staatsexamen bundesweit anerkannt wird.
Aus unserer Kleinen Anfrage zur Konzentration der Lehrerbildung wurde zudem deutlich, dass es aktuell kein Konzept für die zukünftige Schwerpunktbildung zwischen Greifswald und Rostock gibt.
Für die Beseitigung des Lehrermangels werden von Landesseite keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung gestellt. Die Landesregierung taumelt so im Blindflug von einer selbst gemachten Krise in die nächste. Seriöse und schlüssige Bildungspolitik sieht in der Tat anders aus.“







