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  • Landgestüt Redefin: Fehlgeleitete Prioritätensetzung der Landesregierung in Zeiten knapper Kassen

    (27.01.2012) Zur bekannt gewordenen Kostenerhöhung beim Ausbau des Landgestüts Redefin erklärt der Generalsekretär der FDP Mecklenburg-Vorpommern, Thomas HELDBERG:
    Die Landesregierung zeigt mit ihrem finanziellen Engagement beim Landgestüt Redefin erneut ihre fehlgeleitete Prioritätensetzung in Zeiten knapper Kassen. Während für Kinder, Lehrer, Kultur, Polizei oder Straßensanierungen meist erfolglos um jeden zusätzlichen Cent gekämpft wird, sind zwei Millionen zusätzlicher Ausbaukosten im Lieblingsprojekt des Landwirtschaftsministers offensichtlich kein Problem. Till Backhaus fand in dem Gestüt immerhin die Liebe seiner Schönheitskönigin.

Ein aus Grundstücksgeschäften gespeistes Sondervermögen soll die ungeplanten Mehrausgaben vermutlich am Landtag vorbei finanzieren. Aber auch Sondervermögen sind Steuergelder. Spannend ist deshalb die Frage, ob das Backhaus´sche Sondervermögen auch von der angekündigten Grunderwerbsteuererhöhung für Häuslebauer profitieren wird. Der Landesrechnungshof sollte den Ausbau des Landgestüts Redefin intensiv im Auge behalten.

Dass die Ursache für die bis zu zwanzig Prozent Mehrkosten erneut in Planungsfehlern zu
finden ist, wirft ein schlechtes Licht auf den zuständigen Landesbetrieb für Bau und Liegenschaften (BBL), der seit Jahren von der FDP kritisch gesehen wird. Die Behörde nimmt nicht nur Architekten und Ingenieuren aus der privaten Wirtschaft Aufträge weg, sondern gefährdet durch eigene Leistungserbringung den fairen Wettbewerb in Mecklenburg-Vorpommern.

Das Land muss endlich damit aufhören, Unternehmer in allen Bereichen zu spielen. Es ist nicht Aufgabe des Staates Ingenieurs- und Planungsdienstleistungen zu erbringen – schon gar keine fehlerhaften auf Kosten der Steuerzahler!

PM 2012-011 vom 27.01.2012
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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