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  • Länderfinanzausgleich bis 2019 leben – Landeshaushalt von Zuweisungen unabhängig machen

    (24.01.2011) Sigrun Reese, stellv. Vorsitzende und finanzpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion M-V, erklärt zur Diskussion über den Länderfinanzausgleich: „Unser Land profitierte in den letzten Jahren in milliardenschwerem Umfang vom bestehenden Ausgleichssystem. Nur durch Überweisungen Dritter konnte und
    kann M-V einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. Insofern ist das Wehklagen des Ministerpräsidenten über die mangelnde Solidarität anderer Länder wenig rühmlich für unser Land.

Vor knapp zwei Jahren hatte Erwin Sellering jedweden Anteil am diskutierten
Entschuldungsfonds strikt von sich gewiesen. Für ihn ist die Solidarität der Bundesländer
eine Einbahnstraße der Finanzströme in unser Land. Wer aber nicht
bereit ist auch nur kleine Millionenbeträge für noch schwächere Bundesländer zur
Verfügung zu stellen, der sollte den Geberländern, die jedes Jahr Milliarden an
andere Bundesländer überweisen müssen, keine Moralpredigten halten.

Bis 2019 gilt der Solidarpakt, der in Verbindung mit dem Solidaritätszuschlag und
dem Länderfinanzausgleich, Planungssicherheit in alle Richtungen gewährleistet.
Über die Regelungen, die nach 2019 gelten sollen, ist zu diskutieren. Ziel muss
allerdings sein, Sparanstrengungen im neuen System stärker zu honorieren.

Bis dahin sollten wir Scheindebatten vermeiden. Klagen von Geberländern sind
daher ebenso wenig hilfreich, wie Moralpredigten begünstigter Bundesländer. Die
Landesregierung sollte vielmehr anstreben alsbald auf eigenen Füßen zu stehen
und auch ohne Ausgleichzahlungen einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen.
Sonst könnte es 2019 ein böses Erwachen geben.“

PM 05/2011 der Landtagsfraktion vom 24. Januar 2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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