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  • Innenpolitik

    Krankenstand bei der Polizei nimmt dramatische Züge an

    Polizist (13.08.2010) Gino Leonhard, innenpolitischer Sprecher und parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion M-V, erklärt zum massiven Anstieg von Krankheitstagen bei der Polizei in M-V: „Der Krankenstand der Polizeibeamten und die Zahl der dienstunfähigen Beamten in M-V ist dramatisch angestiegen. Dieser Umstand wirft nicht nur ein schlechtes Licht auf die Landesregierungen, sondern gefährdet die Sicherheit und Ordnung massiv. Wer das negiert, verweigert sich den Realitäten vor Ort.“

„Nimmt man eine Jahresarbeitszeit von durchschnittlich 235 Tagen je Polizeibeamten an, so fehlten im Jahr 2009 ca. 620 Beamte dauerhaft. Hinzu kommen 325 dienstunfähige Beamte, womit 10 Prozent der Polizeivollzugsbeamten fehlen.

Zieht man weiter Urlaub-, Weiterbildungs-, Schwangerschafts-, Erziehungs- und  Elternzeiten sowie den Verwaltungsapparat ab, wundere ich mich fast ein bisschen, dass überhaupt noch Polizisten in M-V auf der Straße zu finden sind.

Unternehmen, die so hohe Krankenstände aufweisen, müssten sich schwerste Vorwürfe wegen schlechter Arbeitsbedingungen und miserabler Unternehmensführung gefallen lassen. Bei der Polizei hingegen, redet die Landesregierung alles schön und doktert mit einer Strukturreform an den Symptomen herum.

Die Arbeit der Beamten ist seit Jahren durch einen fortwährenden, von Rot-Rot beschlossenen und Schwarz-Rot übernommenen Stellenabbau geprägt. Hinzu kommen steigender Altersdurchschnitt, eine unbefriedigende Ausrüstungssituation und eine wachsende Zahl von schwierigen Einsätzen. Das wirkt sich offensichtlich auf den Krankenstand aus und erschwert die Arbeit der Polizei vor Ort.

Das aktuelle und völlig realitätsferne Personalstrukturkonzept muss auf Eis gelegt  und der Stellenabbau sofort beendet werden. Wir brauchen eine Einstellungskampagne für mehr junge, gut ausgebildete Polizisten in M-V.“
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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