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  • Kompromiss zur Gemeinsamen Agrarpolitik an vielen Stellen zweideutig

    (27.05.2011) Europäische Landwirte sollen über ein finanzielles Anreizsystem zu einem besonders schonenden Umgang mit Ressourcen bewegt werden. Diese Forderung hat der Agrarausschuss heute mit großer Mehrheit verabschiedet. Das Anreizsystem unter dem Schlagwort ‚Greening’ zielt unter anderem auf schonende Bodennutzung und effizienten Einsatz von Wasser und Dünger. Die Ausarbeitung konkreter Maßnahmen und Definitionen, zum Beispiel von Effizienz soll die EU-Kommission übernehmen.


Britta Reimers beurteilt den erreichten Kompromiss zwiespältig: „Ich bin für umweltschonende Landwirtschaft, die heute verabschiedeten Kompromisse können dazu einen Beitrag leisten. Die Kompromisse sind allerdings so wenig eindeutig, dass die Kommission im Versuch, dem Umweltschutz zu dienen, die Versorgungssicherheit Europas mit Nahrungsmitteln und die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte aus den Augen verlieren könnte – allein schon wegen der zu befürchtenden Bürokratie. Sinnvoll ist die Einführung eines finanziellen Anreizsystems, weil es den Landwirten freistellt, die für ihn optimalen Produktionsmethoden auszuwählen und ihm damit die nötige unternehmerische Freiheit lässt.“

Verabschiedet wurde darüber hinaus die Forderung, die Möglichkeit zur Deckelung von Direktzahlungen an Landwirte zu schaffen. Auch hier liegt die Entscheidung letztendlich bei der Europäischen Kommission. Dazu Reimers: „Bislang war eine Deckelung gesetzlich grundsätzlich nicht vorgesehen – alles andere könnte zur Ungleichbehandlung von Landwirten führen und ist deswegen abzulehnen.“

Unklar bleibt nach dem Ausschussvotum die Behandlung von natürlich benachteiligten Gebieten wie Bergregionen oder Inseln. „Damit ist die Zukunft von regionalen Landschaftsprogrammen in der zweiten Säule nach wie vor ungewiss“, so Reimers.

Die Abstimmung im Plenum ist für Juni vorgesehen.

PM vom 25.05.2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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