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  • Koalitionsvertrag bleibt weit hinter dringenden Notwendigkeiten für Bildung und Kultur zurück

    (25.10.2011) Zu den Koalitionsverhandlungen im Bildungsbereich, erklärt der Vorsitzende des FDP-Landesfachausschusses Bildung und Kultur, Harry KLINK:
    Der Koalitionsvertrag von SPD und CDU bleibt weit hinter den dringenden Notwendigkeiten für die Bereiche Bildung und Kultur zurück. Den Verhandlungsführern fehlt offenbar jegliche Analyse der führenden Bildungsnationen und Bundesländer, obwohl wegweisende von der Landesregierung in Auftrag gegebene und aus knappen Steuermitteln finanzierte Studien zur Verbesserung der Bildungslandschaft seit langem vorliegen.

In Skandinavien legen rund siebzig Prozent aller Kinder in kleinen, in
Personal und Sachmitteln absolut selbstständigen Schulen mit motivierten
Lehren, kritischen Eltern und zufriedenen Schülern das Abitur mit
über einem Jahr weniger Unterricht ab. Hierzulande aber fördert die
Große Koalition die akute Bildungsmisere, indem sie in den Schulen
weiter macht wie bisher. Mehr Selbständigkeit und Mittel für Schulen?
Fehlanzeige. Die bereits in der Kita beginnende Fehlsteuerung mit den
deutschlandweit größten Betreuungsgruppen, dem verschwiegenem
Fachkräftemangel bei Erzieherinnen und Lehrern setzt sich nahtlos bis
zum – auch für Nicht-Landeskinder – vollständig aus Steuergeldern des
Landes finanzierten kostenlosen Studium fort. Der Fokus der Koalition
liegt weiterhin auf Sozialleistungen, statt auf Investitionen in den wichtigsten
Zukunftsbereich der Landespolitik – Bildung.

Die Ratlosigkeit von SPD und CDU wird auch im Bereich Kultur deutlich.
Seit fast zwei Jahrzehnten beschränkt sich die Kulturpolitik auf
eine Autobahn als Grenze zwischen zwei Kulturbereichen. Ansonsten
keine Ideen, nur neue Arbeitskreise.

PM 77-11 vom 25.10.2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

Karlsruher Freiheitsthesen


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Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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