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  • Koalition setzt Meilenstein im Kinderschutz

    (27.10.2011) Zur Verabschiedung des Bundeskinderschutzgesetzes durch den Deutschen Bundestag erklärt Schweriner Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion Christian AHRENDT: Das Bundeskinderschutzgesetz ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einem effektiven Kinderschutz in Deutschland. Die Akteure sind jetzt untereinander viel stärker vernetzt. So kann Missbrauch, Verwahrlosung oder Vereinsamung wirksam vorgebeugt und bei Verdachtsfällen gezielt eingeschritten werden.

Das Gesetz schafft die rechtliche Grundlage dafür, Hilfsangebote für Familien vor und nach der Geburt und in den ersten Lebensjahren des Kindes leichter zugänglich zu machen. Eine besonders wichtige Rolle spielen dabei die Familienhebammen. Diese Hebammen mit einer sozialpädagogischen Zusatzausbildung sollen Eltern in Krisensituationen zukünftig bis zu einem Jahr nach der Geburt gezielt begleiten.

Dafür stellt der Bund von 2012 an vier Jahre lang jeweils 30 Millionen Euro zur Verfügung. Eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung wird künftig in allen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe zur Pflicht. So müssen hauptamtliche Mitarbeiter der Jugendhilfe beispielsweise ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen, bei Ehrenamtlichen wird es von der Tätigkeit
abhängen.

Das Gesetz stellt außerdem sicher, dass Ärzte und andere Berufsgeheimnisträger,
die eine Gefährdung des Kindes in ihrer Arbeit erkennen, Informationen an die Jugendämter weitergeben können. Mit all diesen Maßnahmen der Prävention und der Intervention leitet die Regierung eine neue Ära zum Schutze der Kinder in diesem Land ein.

PM 80-11 vom 27.10.2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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