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  • Kitapolitik der Großen Koalition geht in die falsche Richtung

    (07.10.2011) Zu den Koalitionsverhandlungen im Bildungsbereich, erklärt der Vorsitzende des FDP-Landesfachausschusses Bildung, Harry KLINK: Die Pläne von SPD und CDU für die frühkindliche Bildung setzen falsche Prioritäten und gehen teilweise in die absolut falsche Richtung. Vor allem mit der Ausweitung des kostenlosen Mittagessens auf die Kitas wird eine bewusste Nehmerkultur gefördert, anstatt die knappen Mittel in die frühkindliche Förderung zu investieren oder die Elternbeiträge für alle zu senken.

In den Hartz-IV-Regelsätzen sind bereits die Kosten für Mittagessen der
Kinder enthalten. Die Ersparnis durch das kostenlose Mittagessen darf
nach dem KiföG aber nicht mehr angerechnet werden. Schon das ist ein
Skandal auf dem Rücken anderer Eltern, z.B. mit niedrigen Einkommen.
Auch die Landkreise bleiben auf den hohen Kosten sitzen, wie Anfragen
der FDP in den Landkreisen ergaben.

Anstatt also die Qualität in den Einrichtungen zu erhöhen oder die Kita-
Gebühren für alle Eltern zu senken, wird eine für das Land auf den ersten
Blick finanziell günstigere Lösung als sozial dargestellt und populistisch
als Gabe der SPD und der sozialdemokratisierten CDU verkauft.
Dem leistungswilligen Bürger wird damit aber deutlich gemacht, dass
Leistung sich nicht lohnt. Dieser Weg setzt sich dann in der Schule, der
Lehre und im Studium fort. Die deutschlandweiten höchsten Abbrecherquoten,
die niedrigsten Bildungsausgaben sowie das Alleinlassen der
überforderten Erzieher und Lehrer lassen erkennen, dass die Landesregierung
den Ernst der Situation nicht begriffen hat. Wir müssen dringend
mehr in die Bildungschancen unserer Kinder investieren, aber nicht in
neue Sozialleistungen!

PM 73-11 vom 07. Oktober 2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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