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  • Kita Online-Anmeldesystem wird nicht ernst genom-men

    (07.06.2011) Zur aktuellen Debatte des Prüfantrages „Online-Anmeldesystem für Kinderbetreuungsplätze“ in der Stadtvertretung äußert sich der Stadtvertreter und Direktkandidat für die Landtagswahl 2011 der FDP Schwerin Stev Ötinger wie folgt:
    „Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass unsere Initiative zur vereinfachten und transparenten Darstellung für die Vergaben von Kin-derbetreuungsplätzen nun von unserer Oberbürgermeisterin nicht ernst genommen wird beziehungsweise in einer Art und Weise blockiert wurde, als ob Frau Gramkow die Interessen und Bedürfnisse der Eltern, die Kita-Plätze suchen, nicht zu schätzen wüsste.

Dabei hatte gerade sie Anfang März 2011 diesen Vorstoß als begrüßenswert empfunden und den Stellenwert der allgemeinen Informationswelt und dem Internet erkennen wollen. Jetzt ist dieser gute Wille aber anscheinend verflogen. Selbst auf Rückfrage in der Stadtvertretung teilte der zuständige Dezernent lapidar mit, dass das derzeitig völlig unzureichende Angebot um wenige Zusätze erweitert werden soll und damit die Angelegenheit erledigt wäre.“

Zum Inhalt des Antrages ÖTINGER weiter:
„Mit diesem Antrag wollten wir eine moderne, alternative und zeitgemäße Lösung für die Zukunft schaffen. Somit hätten Eltern alternativ die Möglichkeit, online zu sehen, wo und ab wann freie Platzkapazitäten in den jeweiligen Einrichtungen unserer Stadt vorhanden sind
mit dem Zusatz, dass sie sich vorab über die Einrichtungen informieren können. Die Umsetzung dieses Antrages ist stufenweise angedacht. In erster Instanz sollen auf einer Internetseite Informationen zu Interessenschwerpunkte der Kinderbetreuungsstätten, Öffnungszeiten, Kontaktdaten und auch Platzangebote erscheinen. Im weiteren Verlauf der Umsetzung soll es möglich sein, dass Eltern sich über diese Online-Plattform freie Kita-Plätze informieren beziehungsweise Kontakt mit den Einrichtungen aufnehmen können.

Weiterhin gilt es zu prüfen, ob Tagesmütter und Hortplätze in dieser Angebotsstruktur ebenfalls zu erfassen sind. Im Schweriner Alltag der Eltern sieht es derzeit leider so aus, dass sie zum Telefon greifen und die Kitas einzeln abtelefonieren müssen.
Ich glaube es ist gerade unsere Aufgabe als Stadtvertreter der Landeshauptstadt,
die wirklichen Probleme unserer Bürger anzugehen und ihnen den Alltag zu erleichtern. Der Antrag „Online-Anmeldesystem für Kinderbetreuungsplätze“ der CDU/FDP Fraktion
ist ein erster zukunftsweisender Schritt für eine moderne, schlanke und einfache Verwaltung in unserer Landeshauptstadt.

Diese allerdings ist anscheinend nicht das erklärte Ziel der Oberbürgermeisterin. In diesem Sinne appelliere ich an die Verwaltungschefin, inovative und moderne Anträge im Interesse unserer Bürger nochmals zu prüfen und mit der nötigen Fachkompetenz zu bearbeiten. Eine Blockadehaltung in Bezug auf Angebote im Internet ist im 21. Jahrhundert nicht nur antiquiert, sondern auch ein echtes Armutszeugnis der Stadtspitze."

PM 16-11 vom 07. Juni 2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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