Zum Inhalt des Antrages ÖTINGER weiter:
„Mit diesem Antrag wollten wir eine moderne, alternative und zeitgemäße Lösung für die Zukunft schaffen. Somit hätten Eltern alternativ die Möglichkeit, online zu sehen, wo und ab wann freie Platzkapazitäten in den jeweiligen Einrichtungen unserer Stadt vorhanden sind
mit dem Zusatz, dass sie sich vorab über die Einrichtungen informieren können. Die Umsetzung dieses Antrages ist stufenweise angedacht. In erster Instanz sollen auf einer Internetseite Informationen zu Interessenschwerpunkte der Kinderbetreuungsstätten, Öffnungszeiten, Kontaktdaten und auch Platzangebote erscheinen. Im weiteren Verlauf der Umsetzung soll es möglich sein, dass Eltern sich über diese Online-Plattform freie Kita-Plätze informieren beziehungsweise Kontakt mit den Einrichtungen aufnehmen können.
Weiterhin gilt es zu prüfen, ob Tagesmütter und Hortplätze in dieser Angebotsstruktur ebenfalls zu erfassen sind. Im Schweriner Alltag der Eltern sieht es derzeit leider so aus, dass sie zum Telefon greifen und die Kitas einzeln abtelefonieren müssen.
Ich glaube es ist gerade unsere Aufgabe als Stadtvertreter der Landeshauptstadt,
die wirklichen Probleme unserer Bürger anzugehen und ihnen den Alltag zu erleichtern. Der Antrag „Online-Anmeldesystem für Kinderbetreuungsplätze“ der CDU/FDP Fraktion
ist ein erster zukunftsweisender Schritt für eine moderne, schlanke und einfache Verwaltung in unserer Landeshauptstadt.
Diese allerdings ist anscheinend nicht das erklärte Ziel der Oberbürgermeisterin. In diesem Sinne appelliere ich an die Verwaltungschefin, inovative und moderne Anträge im Interesse unserer Bürger nochmals zu prüfen und mit der nötigen Fachkompetenz zu bearbeiten. Eine Blockadehaltung in Bezug auf Angebote im Internet ist im 21. Jahrhundert nicht nur antiquiert, sondern auch ein echtes Armutszeugnis der Stadtspitze."
PM 16-11 vom 07. Juni 2011







