meiner Sicht spricht wenig für eine Bindung der Stadt auf zehn Jahre. Die Diskussion
sollte heute genutzt werden, um eine Grundsatzentscheidung zu treffen: Mieten
oder Kaufen. Es könnte für die Stadt grundsätzlich preisgünstiger sein, eine
Immobilie auf Dauer zu erwerben, statt über Jahre teure Miete zu zahlen. Deshalb
werden wir bei den anstehenden Verhandlungen um einen neuen Mietvertrag,
diese Frage an den Anfang der Diskussionen stellen.“
Um der Stadtvertretung klare Entscheidungen zu ermöglichen, muss den Stadtvertretern
zuvor von der Verwaltung ein langfristiges Personalbedarfskonzept vorgelegt
werden. Zudem müssen die Stadtvertreter von der Bauverwaltung belastbare
Aussagen zu Neubaukosten, Ankaufspreis für das Stadthaus und alternative Anmietungen
bzw. Immobilienpreise, einschließlich kalkulierter Umbaukosten erhalten,
die sie bei ihren Abwägungen und Entscheidungen unterstützten.
„Bevor ich einen Vertrag unterzeichne, muss ich wissen, wie ich ihn wieder lösen
kann“, fordert Ötinger. „Hierzu sagte die Verwaltung bisher nichts. Für mich ist
diese Auskunft aber ganz wesentlich, um die Kosten für die Stadt zu reduzieren.“
PM 04-2012 vo 03.02.2012







