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  • Bildungspolitik

    Kabinett verstrickt sich in bildungs- und sozialpolitische Widersprüche

    (28.10.2011) Zu den Koalitionsverhandlungen im Bildungsbereich, erklärt der Vorsitzende des FDP-Landesfachausschusses Bildung und Kultur, Harry KLINK:
    Die SPD-Minister im Kabinett verstricken sich zunehmend in bildungs- und sozialpolitischen Widersprüchen auf Kosten junger Familien mit Kindern. Sozialministerin Schwesig erweitert auf dem Rücken der klammen Kommunen und arbeitenden Familien das Mittagessen zum Nulltarif für sozial Schwache. Gleichzeitig kündigt Finanzministerin Polzin die Erhöhungen der Grunderwerbsteuern für bauwillige Familien an. Selbst Ministerpräsident Sellering fordert einerseits einen Mindestlohn, andererseits ist er aber gegen eine steuerliche Entlastung niedriger Einkommen, wie die Bundesregierung es beabsichtigt. Ein klarer Kurs hin zum Kinderland Nr.1 sieht anders aus.

Ordnungspolitische Fehltritte geben auch im Bereich Bildung und Kultur Anlass zur Kritik. Es ist Fakt, dass wir seit langem ein vielfältiges Erzieherinnen- und Lehrerproblem haben. Dass wir trotz angekündigter Verbesserungen auch zukünftig bundesweit die größten Kita-Gruppen haben werden. Junge Familien müssen für die frühkindliche Bildung ihrer Kinder zudem so hohe Beiträge zahlen, dass sich teilweise eine Arbeitsaufnahme
kaum noch lohnt. Auch bei fast allen pädagogischen Parametern liegen wir auf letzten Plätzen. Die Lehrer arbeiten mehr als international üblich in riesigen, anonymen sowie schlechte Leistungen erbringenden Bildungskombinaten, bei zunehmenden langen Fahrwegen und Aufenthaltszeiten (gebundene Ganztagsschule) für unsere Kinder. Diese Voraussetzungen gefährden auch das Überleben vieler Vereine in der Fläche.

Hierdurch schafft man möglicherweise weiteres Wählerpotenzial für die NPD, welche die Regierung zugleich mit dem Einsatz großer finanzieller Mittel bekämpfen möchte. Für Minister Brodkorb ist deshalb Handeln angesagt.

Da der Minister jetzt aber, obwohl er seit 2002 im Landtag sitzt, ankündigt, dass er erst einmal reden muss, um später Entscheidungen treffen zu können, so ist das ein Offenbarungseid oder schon politische Kultur, die eben viele Bürger nicht mehr zur Wahlurne treibt. Mit den wenigen Mitteln müssen wir klug haushalten, vor allem in die Köpfe der Kinder investieren und eben keine sozialen Wohltaten – welche auch Ungerechtigkeiten sind - schaffen. Hier werden wir Liberalen uns gerne einbringen.

PM 81-11 vom 28.Oktober 2011


beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

Karlsruher Freiheitsthesen


Wachstumskampagne

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Freiheit bewegt

Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

Praxisgebühr auf dem Prüfstand

Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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