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  • Informationsveranstaltungen zum Thema „Gefährlichkeit rechtsextremer Musik“

    (09.03.2011) Vielfalt rechtsextremer Musik überraschte Schüler und Lehrer

    Ludwigslust. Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit führte am 7. und 8. März gemeinsam mit den Kooperationspartnern „Goethe-Gymnasium Ludwigslust“
    und „Gymnasium Am Sonnenberg Crivitz“ mehrere Informationsveranstaltungen zum Thema „Gefährlichkeit rechtsextremer Musik“ durch. Dazu erklärt der
    ehrenamtliche Leiter des Liberalen Gesprächsforums Mecklenburg-Schwerin, Thomas HELDBERG:

Aufgrund des immer wieder auftretenden Verteilens von CD´s mit rechtsextremen, menschenverachtenden Inhalten auf mecklenburgischen Schulhöfen sowie einem hohen Bekanntheitsgrad rechtsextremistischer Bands und Liedermacher, führte die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF) am Montag und Dienstag Informationsveranstaltungen im Goethe-Gymnasium Ludwigslust und im Gymnasium "Am Sonnenberg" in Crivitz durch.

Der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung gelang es, dafür erneut den bundesweit bekannten Experten und Historiker Hans-Joachim Stockschläger zu gewinnen. Die bereits 2007 in unserem Land begonnene Veranstaltungsreihe wurde damit erfolgreich fortgesetzt.

Die Schüler wurden jahrgangsüber greifend über diese Art der politischextremistischen
Meinungsmache und deren Wirkung auf bestimmte Personengruppen aufgeklärt. Rechtsextreme Musik ist kein Zufall. Sie ist heute das erfolgreichste Werbemittel von Neonazis. Mit einem vielfältigen Musikangebot versuchen die rechtsextremen Organisationen ihren Nachwuchs zu rekrutieren und Vorurteile gegenüber dem demokratischen System, Ausländern und anderen Gruppen frühzeitig in den Köpfen der Jugendlichen und Erwachsenen zu verankern. Dabei kommen die unterschiedlichsten Musikstile von Punk, Liedermachern bis Techno und HipHop zum Einsatz.

Den Anwesenden wurde mit dieser Veranstaltung ein ‚Werkszeug in die Hand
gelegt’, mit dem sie die Absichten rechtsextremistischer Musik erkennen und die
Inhalte hinterfragen können. Die Resonanz und Aufmerksamkeit der Schüler und
Lehrer war dementsprechend groß. Viele angesprochene Fakten waren den insgesamt
315 Teilnehmern bisher völlig unbekannt. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass Frauen lt. wissenschaftlicher Erkenntnisse fremdenfeindlicher sind als Männer, was sich auch auf die Erziehung der eigenen Kinder auswirken kann. Mit dieser Veranstaltungsreihe leistet die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit einen Beitrag zur politischen Bildung.


Thomas Heldberg
Ehrenamtlicher Forenleiter der Friedrich-Naumann-Stiftung
für die Freiheit in Westmecklenburg

Foto: Hans-Joachim Stockschläger

PM FNF.LWL/SN 01-11 09.03.2011
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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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