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  • Inflationsrate in MV spricht für Änderungen bei den Steuertarifen

    (06.12.2011) Zur aktuellen Inflationsstatistik, erklärt der Stellvertretende FDPLandesvorsitzende Vorsitzende des Landesfachausschuss Haushalt und Finanzen des FDP-Landesverbandes M-V, RENÉ DOMKE:
    Die Verbraucherpreise im November sind laut Meldung des Statistischen Amtes in Mecklenburg-Vorpommern im Bundesvergleich am stärksten gestiegen. Obwohl hier im Land die niedrigsten Einkommen erzielt werden, wächst hier die Inflationsrate mit 3,1 % am stärksten. Das zeigt, wie notwendig die von der FDP angeführte Tarifdiskussion zur Entlastung der Bürger bei der Einkommensteuer ist.

Während der Staat sich zu einem inflationsunabhängigen Steuersatz am
Einkommen der Bürger bedient, verteuern sich für diese die allgemeinen
Lebenshaltungskosten. Der Bürger hat von seiner Arbeit immer weniger
Einkommen für sich zur freien Verfügung und Kaufkraft und Leistungsfähigkeit
nehmen ab. Erklärtes Ziel der FDP ist die Nachbesserung am
progressiven Steuertarif. Ein Stufentarif könnte den jetzigen ungerechten
Knick im Einkommensteuertarif beseitigen, der zum so genannten Mittelstandsbauch
führt. Ein Stufentarif wird jedoch wegen erwarteter Steuerausfälle
derzeit kaum durchsetzbar sein. Dennoch sollte kurzfristig,
wie von der Bundesregierung geplant, durch eine Korrektur der Steuertarife
samt höherem Grundfreibetrag gehandelt werden. Dabei sollten die
Tarife alle zwei Jahre überprüft und ggf. an die Inflation angepasst werden.
Damit würden Verteuerungen in der Lebenshaltung der Bürger
nicht nur von diesen allein sondern gemeinsam mit dem Staat getragen
werden. Wegen der angekündigten Blockade von Grünen und SPD wird
die notwendige Abmilderung des Steuertarifs möglicherweise indirekt
über den Soli erfolgen müssen.

PM 99-11 vom 02. Dezember 2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

Karlsruher Freiheitsthesen


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Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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