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  • HAPPACH-KASAN / REIMERS: Forscher im Kirchenauftrag raten zum Einsatz grüner Gentechnik

    (01.12.2010) Die grüne Gentechnik sei geeignet, zur Linderung der Armut und des Hungers in der Welt beizutragen - Zu diesem Schluss kommt eine Gruppe von Forschern im Auftrag der Päpstlichen
    Akademie der Wissenschaften in Rom.
    Gentechnologie könne Ertrag und Qualität der Nahrungsmittel erhöhen, den Ressourcenverbrauch senken und sei „weltweit dringend erforderlich, um die Nachhaltigkeit und Produktivität
    der Landwirtschaft zu erhöhen“, so die Forscher in ihrem aktuell vorgestellten Studienband. Auf Einladung der päpstlichen Akademie waren im Mai 2009 international anerkannte Wissenschaftler zusammengekommen, um die Anwendung der Pflanzenbiotechnologie zu beraten.

Die FDP teilt die Einschätzung und hofft auf eine Berücksichtigung der Studie, so Britta
Reimers, Sprecherin für Agrarpolitik der FDP im EP: „Für die Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft ist die Grüne Biotechnologie ein wichtiges Instrument. Armut, Hunger, Mangelernährung, Wüstenbildung, Klimawandel erfordern Investitionen in die Landwirtschaft, in die Züchtung gentechnisch verbesserter Sorten. Eine Neuorientierung der katholischen Kirche kann einen Beitrag zu einem innovationsfreundlichen Klima in Deutschland und der Welt leisten.“
Christel Happach-Kasan, agrarpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion: „Die Nutzung des gentechnischen Züchtungsfortschritts verringert bereits heute den Einsatz von
Pflanzenschutzmitteln und den Aufwand von Ressourcen wie Wasser und Land. Um den technologischen Fortschritt zu stärken und Arbeitsplätze in Deutschland zu halten, ist eine
innovationsfreundliche Novelle des Gentechnikgesetzes und ein einheitlicher und wissenschaftsbasierter Zulassungsprozess von genetisch veränderten Organismen auf europäischer Ebene nötig. In Bayern lehnt die CSU die grüne Gentechnik als ‘unzulässigen Eingriff in die Schöpfung’ ab.“
Die päpstliche Akademie der Wissenschaften dient dem Vatikan als Beratergremium, dem 80 Wissenschaftler verschiedener Länder, Fachrichtungen und Konfessionen angehören. Die Akademie organisiert regelmäßig Konferenzen zu verschiedenen Themen, deren Schlussfolgerungen aber nicht gleichbedeutend mit offiziellen Stellungnahmen des Vatikans sind.

PM vom 01.12.2010
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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