Die „höchst angespannte“ defizitäre Lage der Landeshauptstadt soll dazu geführt haben, dass nun alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden sollen. Dies geschieht jedoch zum Nachteil der Bürger und des Gewerbes der Stadt Schwerin.
Mit dieser Maßnahme hat es die Stadt geschafft, auf einen der höchsten Hebesätze in der Umgebung überhaupt zu kommen; ohne Rücksicht auf Familien mit erhöhtem Platzbedarf oder Alleinerziehende. Für mich stellt diese Anhebung eine höchst unsoziale Entscheidung und Benachteiligung dar, weil das Unvermögen der Verwaltung nun der einfache Bürger zu verantworten hat.
Darüber hinaus, wird dieser Aufschlag einen negativen Einfluss auf die Ansiedlung von Gewerbe und Industrie haben. Ansässige Unternehmen werden vergeblich auf Investoren warten müssen. Ein weiterer Beitrag zum Standortnachteil Schwerins!
Echte und ernstgemeinte Sparbemühungen sollten viel mehr im Personalhaushalt der Stadt angegangen werden. Verwaltungsstrukturen schlanker gestalten und ein aktiver Bürokratieabbau sind die besseren Wege, um den Haushalt der Stadt wieder auszugleichen.“
PM 19-10 vom 19. November 2010







