braucht dringend eine transparentere Lösung bei Beraterverträgen mit Stadtvertretern.
Das hat die intensive Diskussion der letzten Wochen um den Rechtsberatervertrag mit
der Stadtvertretervorsteherin Carina Stopsack-Sternberg deutlich gemacht. Dabei
steht die eigentliche Rechtsberatung nicht in der Kritik. Aus unserer Sicht könnte aber
ein Interessenkonflikt zwischen ihrem bedeutenden Ehrenamt und ihrem vergüteten
Beratungsverhältnis mit der Stadt Grabow bestehen. Jüngste Aussagen ihrerseits über
das Verhalten der von ihr geleiteten Stadtvertretung zum möglichen Kauf des Sparkassengebäudes in der Presse („nicht bürgerfreundlich“) haben diese Bedenken fraktionsübergreifend bestätigt.
Die FDP-Fraktion setzt sich deshalb dafür ein, auf der nächsten Stadtvertretersitzung
eine saubere Lösung zu beschließen. Wie bei der öffentlichen Ausschreibung und
Vergabe von Handwerksleistungen wollen wir auch in diesem Fall klare Verhältnisse.
PM Nr. 10/2010
Grabow / 22. Oktober 2010







