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  • Gino Leonhard: „Energiewende als Chance verstehen“

    (15.09.2011) Eine gute Mittelstandspolitik lockt Unternehmer an. „Wenn Mecklenburg-Vorpommern die Energiewende für sich nutzen will, brauchen die Kleinst- und Kleinunternehmer eine solide Basis“, sagte Gino Leonhard, Direktkandidat im Wahlkreis 33 auf Rügen und Hiddensee bei einem Gesprächsabend mit dem Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Ernst Burgbacher, im Parkhotel in Bergen. Leonhard bekräftigte, dass der Hafen Mukran, für dessen Entwicklung er sich stets eingesetzt hat, ideal für Ansiedlungen sei. Ernst Burgbacher stimmte zu, denn Energiestandorte würden
    Mittelstandsfirmen anziehen.

Der Staatssekretär bedauerte wie auch die zahlreich anwesenden Handwerker, Hoteliers,
Banker und Vertreter von Wirtschaftsverbänden von den Inseln, dass die rot-schwarze
Landesregierung das Mittelstandsförderungsgesetz der FDP-Fraktion im Landtag
abgeschmettert hatte. Wasser auf die Mühlen war dann die aktuelle Forderung der
Vereinigung der Unternehmensverbände Mecklenburg-Vorpommern, die eben dieses von
der künftigen Regierung verlangen. „Das war eine schallende Ohrfeige für die bisherige
Koalition“, so Leonhard. „Es bleibt zu wünschen, dass die künftige Landesregierung den
Gesetzesentwurf der FDP Mecklenburg-Vorpommern erneut aufgreift, um endlich einen
überdurchschnittlichen Zuwachs an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen zu
fördern.“ Der Rügener Liberale will als Direktkandidat dafür sorgen, dass der viel gelobte
Entwurf wieder zur Sprache kommt. „Denn gerade Handwerker sowie Hotel- und
Gastronomiebetriebe würden profitieren.“

Staatssekretär Ernst Burgbacher erklärte in Bergen, dass das
Bundeswirtschaftsministerium mit einem Neun-Punkte-Plan vorgelegt habe. Er
unterstütze dabei ausdrücklich die Volksbanken und Sparkassen, die zur
Mittelstandsfinanzierung zu stärken seien. „Wir brauchen mehr Gründungen“, so
Burgbacher. Die Mentalität müsse sich ändern. Jungen Menschen müsse die Angst vor
der Selbstständigkeit genommen werden, denn „Gründungen sind das Salz in der Suppe
in der Marktwirtschaft.“ So eine erfolgreiche Mittelstandspolitik brauche eben auch
Mecklenburg-Vorpommern, sagte Ernst Burgbacher, der dazu aufrief, am 18. September
die Erststimme an Gino Leonhard zu vergeben.

Einer Forderung aus dem Saal des Parkhotels Rügen wollen die beiden Liberalen gern
nachkommen. „Die Verlängerung der Feriensaison ist längst überfällig“, so Gino
Leonhard, der seit Jahren die Regelung bemängelt. Ernst Burgbacher wies darauf hin,
dass die Kultusminister sich darauf verständigt hätten, die FDP aber weiter Druck
machen wird, das wieder zu ändern.

PM vom 15.09.2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

Karlsruher Freiheitsthesen


Wachstumskampagne

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Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

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Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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