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  • Gesundheitsreform wirkt: Arzneimittelausgaben in M-V sinken trotz steigender Verschreibungen

    (23.05.2011) Zur Quartalsstatistik der Arzneimittelausgaben in Deutschland, erklärt
    die Ärztin und stellvertretende Vorsitzende des FDP-Landesverbandes
    M-V, Ilona RETTIG: Die von Dr. Philipp Rösler und Daniel Bahr im GKVFinanzierungsgesetz eingeführten Maßnahmen zur Ausgabenbegrenzung bei den Arzneimitteln zeigen auch in Mecklenburg-Vorpommern Wirkung. Die Ausgaben für Arzneimittel (ohne Impfstoffe) sind im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Prozent auf rund 173 Mio. Euro gesunken. Die Anzahl der Rezepte ist dabei sogar um drei Prozent angestiegen. Das heißt, es wurde nicht weniger, sondern preiswerter verordnet. Damit wurde der langjährige Trend des Ausgabenanstiegs endlich durchbrochen.

Die Kostensenkung ist sowohl auf die Sparmaßnahmen der Gesetzgebung
als auch auf die gesetzlich vorgegebenen Wirtschaftlichkeitsziele bei der Arzneimittelverordnung zurückzuführen. Der Versorgungsbedarf in M-V wird aber nicht geringer werden, im Gegenteil. Infolge der demographischen Entwicklung wird der Bedarf in den nächsten Jahren noch ansteigen. Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Rheuma, Adipositas, Depressionen, Multiple Sklerose und Krebserkrankungen verursachen erhebliche Kosten. Die Verordnungsmenge wird sich deshalb voraussichtlich nicht verringern.

PM 44-11 vom 23. Mai 2011

beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

Karlsruher Freiheitsthesen


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Freiheit bewegt

Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

Praxisgebühr auf dem Prüfstand

Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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