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  • Gesundheitsforum der Friedrich-Naumann-Stiftung mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr

    (25.08.2011) Am Mittwoch, den 24.08.2011 lud die Friedrich Naumann Stiftung zum Vortrag und zur Diskussion bezüglich der Medizinischen Versorgung im ländlichen Raum. Das Bundesministerium für Gesundheit mit Minister Daniel Bahr hat das GKV-Versorgungsstrukturgesetz auf den Weg gebracht und in diesem Zusammenhang den Dialog mit Vertretern der Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern am gestrigen Abend gesucht. Einleitend stellte der Bundesgesundheitsminister Bahr das Gesetz mit seinen Potentialen für die medizinische Versorgung im ländlichen Raum dar.

Mit diesem Gesetz soll die Wohnortnahe medizinische Versorgung flächendeckend und damit vor allem im ländlichen Raum gesichert und dem Problem des Ärztemangels begegnet werden. Zudem verfolgt das Gesetz das Ziel, die Versorgungsplanung weiter zu entwickeln und zu flexibilisieren. Wissenschaftliche-technische Innovationen zur medizinischen Versorgung sollen zudem in einem wettbewerblichen System schneller für den Patienten zur Verfügung gestellt werden können.

Oliver Kahl, Hauptabteilungsleiter der Abteilung kassenärztliche Versorgung, zog anschließend eine Bilanz über die aktuelle Arbeit der Kassenärztlichen Vereinigung im Land Mecklenburg-Vorpommern und verwies dabei auf die Handlungsfreiräume, in denen bereits einige Inhalte des neuen Gesetzes umgesetzt wurden.

Dietrich Goertz, Geschäftsführer des Sana Krankenhauses Rügen, bewertete den Gesetzesentwurf aus Sicht der stationären Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern.
Abschließend fand eine spannende Podiumsdiskussion mit Bundesgesundheitsminister Bahr, Herrn Dr. Wolfgang Eckert, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung MV, Dietrich Goertz als Vertreter der stationären Einrichtungen und dem gesundheitspolitischem Sprecher der FDP M-V, Dr. Rolando Schadowski, statt.

Unter allen Beteiligten war man sich einig, dass das auf den Weg gebrachte Versorgungsstrukturgesetz ein erster Ansatz für die Kompensation der Missstände im Gesundheitssystem unseres Bundeslandes sein kann, jedoch weitere Schritte in Eigenverantwortung des Landes unternommen werden müssten.
 
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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