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  • Generalsekretär Christian Lindner in Neubrandenburg

    (31.08.2011) Mit einem wahrlich vollen Tagesprogramm besuchte der Generalsekretär der FDP, Christian Lindner, am 24.08.2011 Neubrandenburg. Am Vormittag stand als erster Termin ein Pressegespräch an denkwürdigem Ort statt: war doch die neue Adresse des Nordkuriers im Friedrich-Engels-Ring 29 vormals über 6 Jahre der Sitz des Kreisverbandes Mecklenburger-Seenplatte und des Europabüros von Willhem Schuth. Zum Pressegespräch waren auch Christian Ahrendt, Enrico Komning und Dr. Bernd Szewierski anwesend. Neben der aktuellen Politik im Bund ging es bei dem Gespräch natürlich auch um die Perspektive der Liberalen in Mecklenburg-Vorpommern und dies speziell im neuen Großkreis. Für den genauen Inhalt der Gespräche und deren Reflektion durch die Journalisten des Nordkuriers empfehlen wir die Lektüre des Nordkuriers.


Im Anschluss an das Redaktionsgespräch führte der Weg der Gäste in die Neubrandenburger Innenstadt. Im Radisson Blue Hotel fand ein Arbeitsmittagessen statt, das die Möglichkeit bot, sich auch persönlich abzustimmen und näher kennenzulernen. Unmittelbar nach dem Essen trafen sich die Gäste in der Hochschule Neubrandenburg mit dem Rektor, Prof. Dr. Micha Teuscher. Wie wichtig der Bildungssektor für eine strukturschwache Region wie Mecklenburg-Vorpommern ist, zeigt sich nicht nur daran, dass der Fachkräftemangel der geburtenschwachen Jahrgänge sich auf die Region niederschlägt. Vielmehr wandern die gut ausgebildeten jungen Menschen in die Regionen ab, die sowohl Arbeitsplätze, als auch gute Löhne zahlen und in denen das Lebensumfeld viel zu bieten hat. Zu diesen und anderen Themen kamen die Gäste mit der Hochschulleitung ins Gespräch. Hochschulstandorte wie Neubrandenburg schaffen Vernetzungspunkte mit der regionalen Wirtschaft, sind Imageträger für die ganze Region und können auf diesem Wege Fachkräfte in Neubrandenburg halten. Denn letzten Endes steht und fällt die Bevölkerungsentwicklung mit den Arbeitsplätzen vor Ort.

Ohne Pause fuhr die Delegation nun, um Christian Ahrendt reduziert, der wichtige Termine andernorts zu bewältigen hatte, in das Gewerbegebiet Hellfeld. Der Standort der Hobas Werke GmbH Neubrandenburg war die nächste Station auf dem Besuchsprogramm. Durch Wilfried Sieweke, Vertriebsleiter erfuhren die Mannen um Christian Lindner viele Details zum Neubrandenburger Standort der Hobas GmbH. Und auch hier kam natürlich das Thema Fachkräfte zur Sprache. Wie leergefegt sei der Markt, äußerte sich Wilfried Sieweke zur Situation und dass der Bedarf für gutes Fachpersonal vor allem im Bereich Vertrieb nicht zu decken sei. Darauf hätten vor allem das Lohngefüge innerhalb der Bundesrepublik und die Attraktivität des Standortes wesentlichen Einfluss. Ganz praktische Unterstützung sagte Christian Lindner zu, als es um zwei in Planung befindliche Projekte der Hobas GmbH ging. Seine wirklich sehr guten Kontakte zum Wirtschaftsminister in Berlin seinen dabei äußerst hilfreich, bemerkte Christian Lindner zum Vergnügen aller.

Denn genauso seien die Besuchstermine vor Ort für das Zusammenspiel von guter Wirtschaftspolitik und mittelständischen Unternehmen von beiderseitigem Nutzen. Das Verständnis für die Probleme vor Ort ist Bedingung dafür, politische Entscheidungen im Sinne der möglichst positiven Entwicklung von Unternehmen zu treffen. Dem Wunsch Christian Lindners, sich die Produktion direkt anzusehen, entsprach Wilfried Sieweke gern.

Der Rundgang durch die Produktionsstätte führte vom Prüflabor über das Materiallager direkt in die Produktion. Nach einigen Erklärungen zur Herstellung wurde zu Freude aller Gäste ein eben fertiggestelltes Rohr aus der Form herausgefahren. Technologisch sei die schnelle Fertigung der Rohre aus GFK bis zu deren Bewegbarkeit internationale Spitze. Ein solches Kunstoffrohr so unmittelbar aus der Form kommend zu sehen, ist für alle Gäste ein spannender Moment gewesen. Die Beendigung der Führung in den Bereich der Lagerflächen war im Anschluss der Ausklang des Besuchs bei Hobas Neubrandenburg.
Es ist immer wieder überraschend, welch technologieorientierte und sehr erfolgreiche Unternehmen in Neubrandenburg stationiert sind. Umso wichtiger ist es, das Politiker aller Ebenen den Kontakt suchen, um Orientierung für die Wirtschaftsförderung und Ansprechpartner im Mittelstand zu finden.

Nach dem Hobas-Besuch führte die Fahrt wieder ins Zentrum der Stadt. Im Hotel Sankt Georg begann um 18:00 Uhr das Sommerfest der FDP der Mecklenburger Seenplatte. Der Grill war gezündet, im Garten des Hotels standen Tische und Schirme und die Gäste waren in sommerlicher Stimmung. Den kurzen Grußworten von Dr. Bernd Szewierski und Christian Lindner folgte eine kleine Überraschung für den Ehrengast. Wohl nicht alle Gäste des Sommerfestes wussten, dass Christian Lindner erst vor wenigen Tagen seine Hochzeit gefeiert hatte. Um so größer war dann auch seine Überraschung, als er eine wahrlich große Flasche vom Wein aus dem nördlichsten Weinanbaugenbiet Deutschlands, aus Rathey, mit den besten Wünschen und einem Dank für seinen Besuch überreicht bekam.

Das Sommerfest selbst wurde kurz darauf noch einmal durch laute Motorengeräusche unterbrochen. Gino Leonhard und eine Delegation der FDP Sachsen fuhren als langer Korso auf den Hof des Sankt Georg. Von Holger Zastrow, dem Landes- und Fraktionsvorsitzenden der FDP Sachsen angeführt, war die Freude an den Motorrädern bei den Gästen natürlich groß. Bis in den späten Abend waren Gespräche über Wahlkämpfe und all die spannenden Dinge geführt, die aktive Wahlkämpfer so zu besprechen haben. Und das Beste war, alle waren sich einig: am 04. September kommt die FDP Mecklenburg-Vorpommern wieder in den Landtag.

Dr. Bernd Szewierski (ms)

beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Freiheit bewegt

Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

Praxisgebühr auf dem Prüfstand

Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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