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  • FDP will Planungsverfahren beschleunigen und Bürgerbeteiligung ausweiten!

    (02.02.2011) Michael Roolf, Vorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der FDPLandtagsfraktion M-V, erklärt zu Plänen der Bundesregierung, Planfeststellungsverfahren deutlich zu beschleunigen:
    „Bürger und Investoren stöhnen seit Jahren über lange Planfeststellungsverfahren. So stellte der Stuttgart21-Schlichter, Heiner Geißler, zutreffend fest, dass die Fristen zwischen Planung und Realisierung von Großprojekten viel zu lang sind. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass wir in Deutschland eine Verstärkung der unmittelbaren Demokratie brauchen.

Die FDP im Bund drängt deshalb richtigerweise auf Erleichterungen. Das Verfahren
und die Prozesse sollen beschleunigt, zugleich aber auch die Bürger stärker
beteiligt werden. Für uns ist Information und Beteiligung kein Recht, das der
Staat seinen Bürgern gewährt, sondern das Grundprinzip einer freien Bürgergesellschaft.
Zur Umsetzung des Ziels soll das Planungsrecht für Mediationsverfahren, geöffnet
und Bürgerentscheiden bei der Bestimmung der Eckpunkte des Planungsverfahrens
eine stärkere Rolle zugewiesen werden. Besonderes Augenmerk liegt
auf schnelleren Verfahren.
Mit der Festlegung von Fristen, also einer Bringschuld für behördliches Handeln,
wird die Verwaltung Interessen von Bürgern und Investoren zukünftig besser gerecht
werden müssen. Bei Untätigkeit sollen Bürgerentscheide zwingend vorgeschrieben
werden. Das ist das Höchstmaß an direkter Demokratie.“

PM 11/11 der Landtagsfraktion vom 02.02.2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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