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  • FDP verurteilt Angriffe auf den Wachmann und die Versuchsfelder in Groß Lüsewitz

    (11.07.2011) Schwerin: Zu den Angriffen auf den Wachmann und den Zerstörungen auf den Feldern mit gentechnisch veränderten Pflanzen in Groß Lüsewitz, erklärt das Mitglied des FDP Landesvorstandes und agrarpolitische Sprecher, Daniel Bohl:
    Die FDP Mecklenburg – Vorpommern verurteilt den tätlichen Angriff von Gentechnikgegnern auf den Wachmann und die Zerstörung der Versuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen auf den Feldern in Groß Lüsewitz aufs Schärfste. Diese kriminelle Handlung ist durch nichts zu entschuldigen und in keinster Weise nachzuvollziehen.

Die FDP steht der Forschung und Anwendung der grünen Gentechnik aufgeschlossen gegenüber. Die Grüne Gentechnik ist im Kern eine be-schleunigte Züchtung, ein wichtiges Instrument, um Armut, Hunger und Mangelernährung zu bekämpfen. Wir nehmen die Besorgnisse vieler Bürger ernst und setzen uns für Transparenz und sachliche Aufklärung ein. Wir sehen aber vor allem die Chancen, die sich für die Verbraucher und die Landwirtschaft durch eine Verminderung von Umweltbelastungen durch weniger Chemie, eine Verbesserung von Nahrungsmitteln und die Optimierung nachwachsender Rohstoffe ergeben. Die Sicherheitsaspekte werden durch strenge Regelungen gewährleistet. Um die-se fortzuentwickeln ist die Sicherheitsbegleitforschung, wie sie in Groß Lüsewitz betrieben wird, von größter Bedeutung.

Gerade die Gentechnikgegner, die immer wieder die Risiken der Gentechnik betont, müssten, wenn es ihnen um die Sache geht, ein Interesse an dieser Sicherheitsforschung haben. Nur so kann man eigene Er-kenntnisse gewinnen und ist bei der Gentechnik nicht auf die Auskünfte Dritter angewiesen. Auch wenn sich in Deutschland keine gentechnisch veränderten Pflanzen im kommerziellen Anbau befinden, so kommt doch ein jeder mit Gentechnik in Berührung. Gentechnisch veränderte Pflanzen werden weltweit auf 140 Mio. Hektar angebaut, einer Fläche die 140mal so groß ist wie die Ackerfläche von Mecklenburg-Vorpommern.

PM vom 11. Juli 2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

Karlsruher Freiheitsthesen


Wachstumskampagne

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Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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