In einem ersten Schritt sollen die BürgerInnen mit der Funktionsweise des Haushaltes, seinem Inhalt und dem Entscheidungsweg vertraut gemacht werden. Mit einem zweiten Schritt soll eine Beteiligung an der Aufstellung des Haushaltes erfolgen. Das Letztentscheidungsrecht der Stadtvertretung bleibt unberührt.
Alle Schweriner BürgerInnen sollen bereits ab 2012 an der Planung der Ausgaben und Einnahmen der Landeshauptstadt Schwerin beteiligt werden.
Mit den Beratungen für den Haushalt 2013 sollen die BürgerInnen Gelegenheit haben, zunächst Vorschläge zu folgenden drei Fragen zu unterbreiten:
- Wofür soll die Landeshauptstadt Geld ausgeben?
- Wie kann die Landeshauptstadt mehr Geld einnehmen?
- Wo kann Schwerin sparen?
Die jeweils besten 15 Vorschläge zu jeder Frage, sollen nach dem Willen der Liberalen öffentlich in der Stadtvertretung diskutiert werden.
Der Bürgerhaushalt soll internetbasiert erfolgen, da ansonsten sowohl die praktische Durchführung deutlich erschwert als auch die finanzielle Belastung nicht tragbar wird.
PM 09-11 vom 30. März 2011







