In der Ganztags-Krippe steigen nach aktuellen Berechnungen des Landkreises Rostock durch die Kürzung die Elternbeiträge um 20,37% (rd. 20,-€), in der Teilzeit-Krippe um 12,22% (rd.13,-€), in der Halbtags-Krippe um 8,15% (rd. 8,50€). Im Kindergarten steigen die Kosten durch die Kürzung der Landeszuschüsse um 7,8% (rd. 7,40€) bei einem Ganztagsplatz, bei einem Teilzeitplatz um 4,7% (4,50€), bei einem Halbtagsplatz um 3,11% (3,-€). Im Ganztagshort sind es nun 5% (rd. 5€) mehr, im Halbtagshort 3% (rd. 3€) mehr.
Ob die Gemeinden – welche oft mehr als ihren gesetzlich vorgeschriebenen Anteil tragen –
sich nun ebenfalls auf ihren gesetzlichen Anteil zurückziehen, ist unklar. Aufgrund der Finanznot durch sinkende Zuweisungen und steigende Kreisumlagen haben es einige bereits angekündigt. Eltern und bei Beihilfebedürftigen die Gemeinden sollen nach dem Willen der Regierung nun die kürzungsbedingten Mehrkosten tragen. Damit wird deutlich, dass das Land trotz enormer Steuereinnahmezuwächse auf dem Rücken der Eltern und Kommunen spart.
Die SPD insbesondere die Sozialministerin geben bei jeder sich bietenden Gelegenheit an, sich für Kinder und Familien einzusetzen. Dem widerspricht aber ihre eigene aktuelle Politik. Frau Schwesig zeigt damit erneut, dass ihre blumigen Aussagen nur mit Vorsicht zu genießen sind.
Wir Liberalen fordern, dass der Landesanteil der Kita-Finanzierung angemessen erhöht wird, um das anhaltende Abwälzen der Kosten auf die zahlenden Eltern und Kommunen zu beenden.
PM 2012-004 vom 16. Januar 2012







