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  • FDP gegen noch mehr Staatswirtschaft

    (05.08.2011) Ludwigslust (stp) Unternehmer in Mecklenburg-Vorpommern sind verunsichert, dass es noch mehr Staatswirtschaft geben könnte. Auf seiner Tour Anfang August durch Südwest-Mecklenburg hatte der FDP-Spitzenkandidat Gino Leonhard, begleitet von Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode, diverse Handwerksbetriebe besucht und überall die gleiche Befürchtung vernommen.

Tischlermeister und Fensterbauer Hans-Werner Mrowiec aus Fresenbrügge bedauert, dass mit der neuen Kommunalverfassung die wirtschaftliche Betätigung von Kommunen ausgeweitet werden kann und der kleine Handwerksbetrieb noch immer keinen Rechtsschutz bei Auftragsvergaben hat. „Die FDP hatte im Landtag einen so guten Vorschlag für uns kleine Unternehmer“, sagte Mrowiec. Gino Leonhard: „Die Landesregierung hat bewusst unseren Entwurf für ein Mittelstandsförderungsgesetz ins Leere laufen lassen, nachdem sie selbst noch schnell einen Entwurf kopiert hatten. Rot-Schwarz wollte den Mittelstand nicht fördern.“ Niedersachsens Wirtschaftsminister Bode kritisierte die Landesregierung in Schwerin, denn gerade der Mittelstand schaffe Arbeits- und Ausbildungsplätze. „So ist auch der Fachkräftemangel nicht zu bewältigen“, sagte Bode.
 
Der FDP-Spitzenkandidat Gino Leonhard gab dem Niedersachsen Recht. „Der Kampf um die Fachkräfte der Zukunft beginnt bereits in der Kita“, so Leonhard. Er konnte dem Minister über ein sehr lohnendes Beispiel berichten, denn am Morgen war er in der Kita „Pfiffige Füchse“ in Friedrichsruhe bei Parchim. Hier hat sogar der Bürgermeister die Kita zur Chefsache erklärt. Den Kindern ist der Spaß an Bildung anzusehen. „Das engagierte Team ist der Beweis, dass flexible Kinderbetreuungszeiten kein Problem vor Ort sind, sondern die Politik endlich die Voraussetzungen schaffen muss“, sagte Gino Leonhard. Zudem müssten die Elternbeiträge von 25 Prozent gesenkt werden, in Schweden seien es unter zehn Prozent. Der FDP-Mann schlussfolgert: „Für die es sich lohnt, hier in Mecklenburg-Vorpommern eine Familie zu gründen, weil sie hier attraktive Jobs haben, die sich mit der Familie vereinbaren lassen, ist es auch lohnenswert, hier zu bleiben. Nur so stoppen wir die Abwanderung.“
 
Immer wieder wurde Leonhard auch auf die Bürokratie in Mecklenburg-Vorpommern angesprochen. Die FDP stehe für Bürokratie-Abbau sowie für weniger Gesetze und Verordnungen. Wichtig war den besuchten Unternehmen auch der Ausbau der Straßen. Der Ludwigsluster FDP-Direktkandidat Thomas Heldberg versicherte, dass sich die Liberalen für den schnellen Bau der A14 nach Magdeburg einsetzen. Gino Leonhard ergänzte: „Nicht nur zur Entwicklung unserer Wirtschaft, auch als Urlaubsland Nummer eins ist es wichtig, dass Mecklenburg-Vorpommern ein gut ausgebautes Straßen- und Schienensystem hat.“
 
Bilder: Gino leonhard in KiTa „Pfiffige Füchse“ in Friedrichsruhe und Gino Leonhard mit Jörg Bode in der Tischlerei von Hans-Werner Mrowiec in Fresenbrügge. (Fotos: Melanie Martens)
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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