Der FDP-Spitzenkandidat Gino Leonhard gab dem Niedersachsen Recht. „Der Kampf um die Fachkräfte der Zukunft beginnt bereits in der Kita“, so Leonhard. Er konnte dem Minister über ein sehr lohnendes Beispiel berichten, denn am Morgen war er in der Kita „Pfiffige Füchse“ in Friedrichsruhe bei Parchim. Hier hat sogar der Bürgermeister die Kita zur Chefsache erklärt. Den Kindern ist der Spaß an Bildung anzusehen. „Das engagierte Team ist der Beweis, dass flexible Kinderbetreuungszeiten kein Problem vor Ort sind, sondern die Politik endlich die Voraussetzungen schaffen muss“, sagte Gino Leonhard. Zudem müssten die Elternbeiträge von 25 Prozent gesenkt werden, in Schweden seien es unter zehn Prozent. Der FDP-Mann schlussfolgert: „Für die es sich lohnt, hier in Mecklenburg-Vorpommern eine Familie zu gründen, weil sie hier attraktive Jobs haben, die sich mit der Familie vereinbaren lassen, ist es auch lohnenswert, hier zu bleiben. Nur so stoppen wir die Abwanderung.“Immer wieder wurde Leonhard auch auf die Bürokratie in Mecklenburg-Vorpommern angesprochen. Die FDP stehe für Bürokratie-Abbau sowie für weniger Gesetze und Verordnungen. Wichtig war den besuchten Unternehmen auch der Ausbau der Straßen. Der Ludwigsluster FDP-Direktkandidat Thomas Heldberg versicherte, dass sich die Liberalen für den schnellen Bau der A14 nach Magdeburg einsetzen. Gino Leonhard ergänzte: „Nicht nur zur Entwicklung unserer Wirtschaft, auch als Urlaubsland Nummer eins ist es wichtig, dass Mecklenburg-Vorpommern ein gut ausgebautes Straßen- und Schienensystem hat.“
Bilder: Gino leonhard in KiTa „Pfiffige Füchse“ in Friedrichsruhe und Gino Leonhard mit Jörg Bode in der Tischlerei von Hans-Werner Mrowiec in Fresenbrügge. (Fotos: Melanie Martens)







