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  • Verstorbene innerhalb von sieben Tagen beerdigen

    FDP fordert pietätvolleres Verhalten der Stadt Schwerin bei der Prüfung von Sozialbegräbnissen

    (16.01.2012) Auf Anfrage des FDP-Stadtvertreters Stev Ötinger, teilte die Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (OB) mit, dass es 2011 - im Zeitraum von einem Jahr - in Schwerin 108 Sozialbestattungen gab. Die Stadt Schwerin benötigte zur Bestätigung der Anträge von Hinterbliebenen auf Kostenübernahme mindestens zwei bis drei Wochen, oftmals sogar länger - vorausgesetzt alle Unterlagen lagen vor. Hier räumt die Stadt ein, dass das Fachamt, aufgrund hoher Arbeitsbelastung, kurze Bearbeitungszeiten nicht in jedem Einzelfall einhalten kann. „Diese Antwort der Oberbürgermeisterin kann in keiner Weise befriedigen“, bewertet FDP-Stadtvertreter Stev Ötinger die Stellungnahme der OB. „Auch die Ärmsten der Armen sollten eine würdige, zeitnahe Bestattung erhalten. Zwei bis drei Wochen Aufbewahrung der Verstorbenen im Kühlhaus sind pietätlos. Das erfordert allerdings einen Paradigmenwechsel: Ansprüche prüfen – und spätestens nach sieben Tagen bestatten“.

Die Stadt ist gehalten, die günstigste Form der Bestattung zu wählen. „Warum
die Angehörigen in eine finanzielle Notlage geraten sind, sollte in einem
solchen Fall nachrangig sein“, ergänzt Ötinger, „wir sollten aber alles
dafür tun, dass Menschen in Not für ihre Angehörigen eine humane, würdige
und zeitnahe Bestattung erhalten. Deshalb werde ich in der Stadtvertretung
beantragen, dass die Bestattungen künftig unverzüglich, so zeitnah
wie möglich zum Todestag, erfolgen. Spätestens nach sieben Tagen sollte
eine Bestattung durchgeführt sein.“

PM 02-12 vom 16.01.2012
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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