kalten Progression auf die Lohnerhöhung zu. Den Millionen Einkommenssteuerzahlern
wird dadurch deutlich, wie wenig von den tariflichen Lohnerhöhungen am Ende für sie tatsächlich in der eigenen Tasche übrig bleibt. Die aktuell steigenden Energiepreise heizen zudem die Inflation an. Weil der Steuersatz nicht automatisch der Inflationsrate angepasst
wird, hat das die negative Folge, dass trotz Einkommensanstiegs das Realeinkommen sinkt und weniger Geld für den privaten Konsum übrig bleibt.
Die FDP stellt das leistungsfeindliche Steuersystem deshalb auch weiterhin in den Vordergrund der steuerpolitischen Diskussion. Wir brauchen dringend eine Abmilderung der unzumutbaren Einkommensbelastung, z.B. durch die Abschaffung der kalten Progression oder die Einführung eines gestuften Tarifsystems. Wer arbeitet darf am Ende nicht
der Dumme sein.
PM 43-11 vom 21. Mai 2011







