Güll: „Die Untersuchungen kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass eine optimale Verkehrsführung den besten Umweltschutz bietet. Auch praktische Untersuchungen beispielsweise in Ingolstadt, Münster oder München bestätigen diese wissenschaftlichen Forschungsergebnisse.
„Nach diesen Forschungsergebnissen führt ein optimaler Verkehrsfluss zu geringerem Kraftstoffverbrauch, reduzierter CO2- und Feinstaubemission, entlastet Anwohner, erhöht die Verkehrssicherheit und verkürzt die individuelle Fahrzeit“, fasst Güll zusammen.
„Wenn sich die Stadtverwaltung und das Amt für Verkehrsmanagement ausschließlich für eine Temporeduzierung auf dem inneren Ring der Stadt Schwerin einsetzt, scheint mir, dass hier auf den Busch gekloppt wird, damit das eigentliche Problem im Keller bleibt,“ mutmaßt Güll. „Wichtiger als die Tempodiskussion ist eine neue Asphaltierung des Obotritenrings! Tatsächlich führen die Querrillen und Schäden der Fahrdecke zu unverhält-nismäßigen Lärmbelästigungen. Ich frage die Stadtverwaltung: Wann erfolgt die Sanierung des Obotritenrings?“
PM 07-11 vom 09.03.2011







