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  • FDP fordert Sanierung des Obotritenrings statt Tempo-reduzierung

    (09.03.2011) „Wer über eine Verkehrsberuhigung spricht, sollte sich auf neueste Untersuchungen berufen und daran seine Empfehlungen orientieren“, erwartet der FDP-Stadtvertreter Gerd Güll von dem Leiter des Amtes für Verkehrs-management, Dr. Berndt Smerdka.  Eine ältere Arbeit der Bundesanstalt für Straßenwesen mit dem Thema “Auswirkungen unterschiedlicher zulässiger Höchstgeschwindigkeiten auf städtischen Verkehrsstraßen” (BaSt aktuell V65, Heft 19/99) besagt: “Eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50km/h auf 30km/h kann für Vorfahrtstraßen grund-sätzlich nicht empfohlen werden.”

Verschiedene neuere Forschungen aus diesem Jahrzehnt unterschiedli-cher Einrichtungen wie der TU München in Zusammenarbeit mit Audi, der TU München mit BMW, der TU Dresden mit der ETH Zürich u.a. kommen zu dem Ergebnis, dass die Reduzierung der innerstädtischen Geschwin-digkeit von 50 auf 30 km/h die Umwelt weder hinsichtlich der  Lärmbelas-tung noch hinsichtlich der Schadstoffausstöße entlastet.

Güll: „Die Untersuchungen kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass eine optimale Verkehrsführung den besten Umweltschutz bietet. Auch praktische Untersuchungen beispielsweise in Ingolstadt, Münster oder München bestätigen diese wissenschaftlichen Forschungsergebnisse.

„Nach diesen Forschungsergebnissen führt ein optimaler Verkehrsfluss zu geringerem Kraftstoffverbrauch, reduzierter CO2- und Feinstaubemission, entlastet Anwohner, erhöht die Verkehrssicherheit und verkürzt die individuelle Fahrzeit“, fasst Güll zusammen.
„Wenn sich die Stadtverwaltung und das Amt für Verkehrsmanagement ausschließlich für eine Temporeduzierung auf dem inneren Ring der Stadt Schwerin einsetzt, scheint mir, dass hier auf den Busch gekloppt wird, damit das eigentliche Problem im Keller bleibt,“ mutmaßt Güll. „Wichtiger als die Tempodiskussion ist eine neue Asphaltierung des Obotritenrings! Tatsächlich führen die Querrillen und Schäden der Fahrdecke zu unverhält-nismäßigen Lärmbelästigungen. Ich frage die Stadtverwaltung: Wann erfolgt die Sanierung des Obotritenrings?“

PM 07-11 vom 09.03.2011

beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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