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  • FDP-Kreisverbände Ludwigslust und Parchim machen ersten Schritt zur Fusion – Parteitage sollen im März entscheiden

    (02.02.2012) Zur gemeinsamen Kreisvorstandssitzung erklärt der FDP-Kreisvorsitzende und Vorsitzende der FDP-Fraktion im Kreistag Ludwigslust-Parchim Thomas HELDBERG: Die Vorstände der FDP Ludwigslust und Parchim haben sich auf ihrer gemeinsamen Sitzung für eine Fusion ihrer Kreisverbände ausgesprochen, um im neuen Großkreis mit einer Stimme zu sprechen. Im März werden die Mitglieder auf Parteitagen über diesen Schritt entscheiden. Neben dem Organisatorischen wurde an diesem Abend mit den Vertretern der FDPKreistagsfraktion über aktuelle Themen der Kreispolitik beraten. Die FDP spricht sich unter anderem dafür aus, zu prüfen, welche Chancen und Risiken eine Fusion der beiden Sparkassen im Kreisgebiet mit sich bringen könnte. Dabei sollen insbesondere die Auswirkungen auf die Städte Parchim, Sternberg und Lübz als Träger der Sparkasse Parchim-Lübz besonders berücksichtigt werden.

Die Pläne der Landesregierung, die Anzahl der Amtsgerichte von jetzt 21 rigoros auf acht zu
kürzen und damit an die Kreisstrukturen anzupassen, stießen bei den Anwesenden auf starke
Ablehnung. „Die Bürger haben einen Anspruch auf schnellen und effektiven Rechtsschutz.
Amtsgerichte sind der Eingang des Bürgers zum Rechtsstaat und müssen daher bürgernah und in der Fläche präsent bleiben“, fordert der Ludwigsluster Kreisvorsitzende Thomas Heldberg.

Die FDP wird daher zur Kreistagssitzung im März einen Antrag zum Erhalt der drei Amtsgerichtstandorte im Landkreis Ludwigslust-Parchim einbringen. Weitere brisante Themen waren die Herausforderungen des Kreishaushaltes, die hohe Verschuldung sowie die Situation des Flugplatzes Parchim.

PM 5/2012 vom 01.02.2012
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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