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  • FDP: Haushaltsberatungen im Dunkeln

    (12.01.2011) Zum Haushalt 2011 und der gemeinsamen Pressemitteilung der Fraktionen SPD - Bündnis 90/Die Grünen und Die LINKE nimmt der FDP-Kreisvorsitzende und Stadtvertreter Michael Schmitz wie folgt Stellung:
    Als einen "schwarzen Tag für Schwerin und die kommunale Demokratie" bezeichnet der Schweriner FDP-Kreisvorsitzende und Stadtvertreter Michael Schmitz die Einigung der Fraktionen SPD - Bündnis 90/Die GRÜNEN und DIE LINKE über den Haushalt 2011.

Die Haushaltsberatungen waren gegen die Stimmen der FDP von der Stadtvertretung im Dezember  von der Tagesordnung genommen worden. "Von Transparenz keine Spur, das Hinterzimmer hat gesiegt", nennt Schmitz die ohne Beteiligung der CDU/FDP-Fraktion und der Unabhängi-gen geführten Gespräche mit Oberbürgermeisterin Gramkow.
"Wenn auch mit Bauchschmerzen hätte die FDP dem Haushalt und dem Haushaltssicherungskonzept im Dezember zustimmen können. Die FDP wird dies zum Anlass nehmen, in der Stadtvertretung einen Bürgerhaushalt für das Jahr 2012 zu beantragen. Die Bürger haben das Recht, sich in einem transparenten Verfahren an der Entscheidung über die erforderlichen Maßnahmen zu einer Haushaltssanierung zu beteiligen. Der von der rot-rot-grünen Koalition gewollte Haushalt führt zu einer weiteren Steigerung der Verschuldung Schwerins. „

"Wir gehen davon aus, dass der Innenminister diesem Haushalt keine Genehmigung erteilt. Die Äußerungen der Fraktionsvorstände der Rot-Rot-Grünen zeigen, dass ein Sparwille nicht vorhanden ist.“ Es ist der FDP bewusst, dass die Entscheidung zu Haushaltseinsparungen schmerzhaft ist, aber um zumindest den Anstieg der Verschuldung zu stoppen sind Einspa-rungen unbedingt notwendig. Von der Tilgung der Altschulden haben wir da noch nicht gesprochen", so Schmitz.

"Natürlich ist der Bau eines Radweges nach Consrade oder  des Fussballtrainingszentrum in Lankow sinnvoll, aber die Frage ist, ob man dafür neue Schulden machen muss.“ „Der fehlende politische Wille wird gerade beim Personal deutlich. Der CDU/FDP-Antrag hat lediglich den von Oberbürgermeisterin Gramkow vorgesehenen Abbau der Stellen zeitlich vorgezogen. Auch hier geht es nur um den Zeitpunkt. Mit einem weiteren Haustarifvertrag lassen sich auch für 2012 diese Einsparungen erzielen. Die Zwangsläufigkeit von betriebsbedingten Kündigungen, wie von DIE LINKE behauptet, ist schlicht und einfach Unsinn."

PM 01-11 vom 12.01.2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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