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  • FDP: Externe Evaluation der Selbstständigen Schule statt Langstreckenschwimmen im eigenen Interessenbrei

    (14.12.2011) Zum Antrag der Fraktion DIE LINKE „Umsetzung der selbstständigen Schule evaluieren“ im Landtag, erklärt der Vorsitzende des FDPLandesfachausschusses Bildung und Kultur und ehemalige Vorsitzende des Landeselternrates M-V, Harry KLINK:
    Der Zustand und die Umsetzung der sogenannten Selbstständigen Schule soll nach dem Willen der Linken erneut evaluiert werden. Das ist unsinnig und kostet wertvolle Zeit. Zeit, in der der neue Landtag die Regierung zum notwendigen Handeln bewegen könnte. Fakten zur Selbstständigen Schule liegen bereits zu Genüge vor. Es nützt den Betroffenen aber gar nichts, wenn diese Fakten weiterhin von der Landespolitik sträflich ignoriert werden. Mecklenburg-Vorpommern wird dadurch bei der Bildung weiter abgehängt.

Schon die Auswertung der Feldversuche des Bildungsministeriums zur Selbstständigen Schule entbehrte jeder wissenschaftlichen Grundlage. Das „verschwundene“ Qualitätssicherungskonzept (Organisations-, Personal- und Unterrichtsentwicklung) aus dem Jahr 2000 sowie die hochwertige Landesstudie zu Kita, Bildung und Hochschule aus dem Jahr 2008 benannten deutlich, wo die Probleme liegen.

Der Antrag der Linken zur Landtagssitzung ist damit ein „Weiter so!“ Eine erneute Sammlung von bekannten Daten ist verschwendete Zeit, verschwendete Steuergelder und reine Bürokratieförderung. Auch das gewünschte Evaluationsgremium aus den immer gleichen Interessenvertretern schwämme wieder nur im eigenen Brei. Der Weggang des langjährigen Bildungsexperten, Andreas Bluhm, scheint der LINKEN offensichtlich
nicht kompensierbar. Dem Antragsteller fehlt schlichtweg die Kenntnis der nationalen sowie internationalen Schulentwicklung.

Die FDP fordert stattdessen – so wie in führenden Bildungsnationen üblich – eine externe Evaluationsstelle außerhalb der Ministerialbürokratie zu schaffen, die unabhängig ihr Urteil öffentlich und unzensiert bekannt geben darf und kann. Zur Finanzierung dessen, könnten u.a. die überflüssigen und teuren Schulämter abgeschafft werden.

PRESSEMITTEILUNG
Nr. 106/11 vom 13. Dezember 2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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