Weil der Rechtsextremismus auch Netzwerke bis in die Mitte der Gesellschaft aufzuspannen versucht, muss die Ursachenbekämpfung in der Gesellschaft ansetzen. Rechtsextreme können auf Strukturen aufbauen, die eine bürgerliche Fassade in der Mitte der Gesellschaft vortäuschen - dagegen hilft zivilgesellschaftliches Engagement. Gerade auch vor den jüngsten rechtsextremistischen Straftaten ist es entscheidend, dass die gesamte Gesellschaft, egal welchen Alters, sich engagiert.
Informationen zum Wettbewerb:
Ausgezeichnet werden die besten Ideen, Konzepte und Aktionen gegen Rechtsextremismus. Bewertet werden die Idee und die Umsetzung. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Alle Teilnehmer schicken ein Video, gestalten eine Webseite, machen eine Fotoreportage, schreiben einen interessanten Aufsatz, ein Essay oder bauen eine Collage. Wichtig ist, dass deutlich wird, was die Jugendlichen konkret gegen Rechtsextremismus unternehmen wollen und bereits tun.
Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 und 20 Jahren (es zählt das Alter bei Abgabe des Wettbewerbsbeitrages). Beiträge können einzeln, als kleine Gruppe oder als ganze Schulklasse eingereicht werden. Die besten Wettbewerbsarbeiten werden von einer Jury ermittelt, der auch Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger angehört.
Einzelheiten und weitere Informationen unter: www.gerechte-Sache.de/wettbewerb
PM 2012-017 vom 02.02.2012