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  • FDP/BfL: Eurobonds würden den neuen Landkreis stark belasten

    (01.09.2011) Die Bundespolitik diskutiert über die Einführung sogenannter Eurobonds. Diese wirken sich auch unmittelbar auf die Finanzen des Landkreises aus. Die FDP ist dagegen, SPD und Grüne
    haben sich im Bund dafür ausgesprochen. Die Fraktion FDP/BfL fragt nun die Verwaltung, wie hoch die Belastung voraussichtlich für den Landkreis Ludwigslust bzw. dessen rechtlichen Nachfolger sein würde. Dazu erklärte Fraktionsvorsitzende Thomas Heldberg: „Eurobonds sind Gift für den Haushalt des Landkreises. Selbst die Befürworter rechnen mit höheren Zinsen für Bund, Länder und Kommunen. Auch wir müssten mehr Zinsen bezahlen. 

Das zusätzliche Geld für Zinsen fehlt dann an für Investitionen, Sport- oder Kulturprojekte im Landkreis. Seit Jahren sparen wir im Landkreis an allen Ecken und Enden, um einerseits die notwendigen Aufgaben erfüllen zu können und andererseits die Kreisumlage für die Städte und Gemeinden auf möglichst niedrigem Niveau zu halten. Deshalb wollen wir jetzt wissen, um welche Beträge es sich handelt. Ich bin gespannt, welche Vorschläge SPD und Grüne machen, um diese Kosten aufzufangen.

Die Fraktion FDP/BfL ist zudem enttäuscht über die Empfehlung des Vizepräsidenten des
Landesrechnungshofes zur Prüfung der Personalkostenüberschreitung im Jahr 2009 in Höhe von ca. 1,5 Mio. Euro. Trotz der Prüfbitte des Innenministeriums, das weiteren Klärungsbedarf sah, wird er nach Informationen der Kreisverwaltung gegenüber dem Senat des Landesrechnungshofes die Empfehlung der Nichtprüfung abgeben. In einem intensiven Schriftwechsel mit dem Innenministerium hat die Fraktion FDP/BfL sich für eine externe Prüfung des Vorgangs eingesetzt, da mit den ehrenamtlichen Mitteln von Kreistagsmitgliedern eine tiefgehende Fehleranalyse organisatorisch nicht möglich war.“

Zum Hintergrund:
Bei Eurobonds nehmen die Euro-Staaten gemeinsam Schulden auf und haften auch gemeinsam dafür. Dabei sind Staaten mit guter und schlechter Bonität. Insgesamt ergibt sich eine Art Durchschnittsbonität, nach der sich an den Kapitalmärkten dann auch ein Durchschnittszins bildet. Staaten mit guter Bonität wie Deutschland müssen mehr Zinsen zahlen, Staaten mit schlechter Bonität weniger. Die günstigen Zinsen für Kommunen und Länder hängen letztlich damit zusammen, dass der Bund für ihre Schulden einsteht. Muss aber der Bund höhere Zinsen wegen schlechterer Bonität zahlen, so gilt das aller Voraussicht nach auch für Länder und Kommunen.

PM 09-11 vom 01.09.2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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