für die hochradioaktiven Reststoffe aus den bereits seit Jahrzehnten
beendeten bundeseigenen Forschungsprojekten gibt. Trotzdem
müssen diese aber sachgerecht und sicher zwischengelagert werden.
Der Bund hat sich unter Rot-Grün für die Lagerung bei den Experten
der EWN in Lubmin entschieden. Auch SPD, Linken und Grünen sollte
aber endlich klar werden, dass Lubmin kein Endlager ist und niemals
Endlager werden kann.
Der unmittelbar an den Landkreis Ludwigslust grenzende Salzstock
Gorleben wird in diesem Zusammenhang aber wieder erkundet. Bundesumweltminister
Röttgen möchte jetzt den Kreistag Lüchow-Dannenberg ins Prüfverfahren einbeziehen und den Bürgern Mitsprache einräumen. Die Anwohner sollen über die Berufung von Experten
und die Fragestellungen der Untersuchungen mitentscheiden dürfen.
Leider gibt es dieses Angebot noch nicht für die benachbarten Landkreise
Ludwigslust und Prignitz.
Die Fraktion FDP/BfL wird deshalb auf der nächsten Kreistagssitzung
einen Dringlichkeitsantrag stellen, dass auch Bürger aus dem Landkreis
Ludwigslust an entsprechenden Sachverständigen- und Beratungsgremien
beteiligt werden sollen. Wir wollen den Landrat und die Bundestagsabgeordneten der Region auffordern, sich beim Bundesumweltminister dafür einzusetzen.
PM 2/2011 vom 12. Februar 2011







