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  • FDP/BfL: Auch den Landkreis Ludwigslust an Gorleben- Erkundung beteiligen!

    (17.02.2011) Zu den erneuten Protestaufrufen gegen Castor-Transporte nach Lubmin , erklärt der FDP-Kreisvorsitzende und Vorsitzende der Fraktion FDP/BfL im Kreistag Thomas HELDBERG:
    Außer Spesen nichts gewesen, wird voraussichtlich auch das Fazit der erneuten Demonstrationen gegen die Castor-Zwischenlagerung in Lubmin sein. Machbare Lösungsvorschläge erzeugen diese Proteste leider nicht.

Das eigentliche Problem ist doch, dass es kein deutsches Endlager
für die hochradioaktiven Reststoffe aus den bereits seit Jahrzehnten
beendeten bundeseigenen Forschungsprojekten gibt. Trotzdem
müssen diese aber sachgerecht und sicher zwischengelagert werden.
Der Bund hat sich unter Rot-Grün für die Lagerung bei den Experten
der EWN in Lubmin entschieden. Auch SPD, Linken und Grünen sollte
aber endlich klar werden, dass Lubmin kein Endlager ist und niemals
Endlager werden kann.

Der unmittelbar an den Landkreis Ludwigslust grenzende Salzstock
Gorleben wird in diesem Zusammenhang aber wieder erkundet. Bundesumweltminister
Röttgen möchte jetzt den Kreistag Lüchow-Dannenberg ins Prüfverfahren einbeziehen und den Bürgern Mitsprache einräumen. Die Anwohner sollen über die Berufung von Experten
und die Fragestellungen der Untersuchungen mitentscheiden dürfen.
Leider gibt es dieses Angebot noch nicht für die benachbarten Landkreise
Ludwigslust und Prignitz.

Die Fraktion FDP/BfL wird deshalb auf der nächsten Kreistagssitzung
einen Dringlichkeitsantrag stellen, dass auch Bürger aus dem Landkreis
Ludwigslust an entsprechenden Sachverständigen- und Beratungsgremien
beteiligt werden sollen. Wir wollen den Landrat und die Bundestagsabgeordneten der Region auffordern, sich beim Bundesumweltminister dafür einzusetzen.

PM 2/2011 vom 12. Februar 2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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