zum attraktiven Logistikstandort ab. Vor allem der prosperierende Rostocker
Hafen verliert durch die Anti-Euroliner-Pläne des Verkehrsministers
eine wichtige Zukunftsoption.
Der Verkehrsminister verschließt die Augen vor den Realitäten in M-V. Das
vorhandene Schienennetz ist nicht ausreichend und der Service der Schiene
für die Logistiker noch zu unflexibel, um die steigenden Güterverkehre in
absehbarer Zeit von der Straße herunter zu holen. In den vergangenen zwölf
Jahren mit SPD-Bundesverkehrsministern hat es keine nennenswerte Investition
in den Ausbau des Güterverkehrs auf der Schiene in M-V gegeben.
Aufgrund der geringen Standortdichte sowie auch des mangelhaften Einsatzes
der SPD-geführten Landesregierungen bei wichtigen Verkehrsprojekten,
wird auch in naher Zukunft der Ausbau des Schienennetzes in M-V reines
Wunschdenken bleiben. Die wichtigen Transeuropäischen Netze machen
bereits heute einen großen Bogen um unser Land und die Landesregierung
schaut dem nur tatenlos zu. Die Industrie- und Gewerbezentren im Land
sind auch deshalb zu großen Teilen nur über die Straße zu erreichen. Um
hier Entlastung zu schaffen, brauchen wir dringend den Eurolinereinsatz auf
unseren gut ausgebauten Autobahnen.
Zudem könnte der Euroliner durch seine höhere Effizienz zur Entlastung der
Mautausweichstrecken und für die CO2-Bilanz einen entscheidenden Beitrag
leisten. Diese Potenziale durch einen bundesweiten Feldversuch auszuloten
ist dringend erforderlich und darf nicht aus ideologischen Gründen und
populistischer Schwarzfärberei blockiert werden.
PM 63-10 vom 06.10.2010







