müssen Landwirte von bürokratischen Lasten befreit und Rechtssicherheit
geschaffen werden. Es ist ein Erfolg der Liberalen, dass Forderungen nach umsetzbaren
GVO-Schwellenwerten für den Import von Futtermitteln und eine Überprüfung
des Verbots der Verfütterung von Tiermehl in den Entschließungsantrag aufgenommen
wurden.
Für die Landwirte bedeutet eine Marktorientierung der Agrarwirtschaft auch, dass
sie Eigenverantwortung übernehmen und von der Politik nicht ständig konservierende
Eingriffe in den Markt erwarten dürfen. Eine Agrarpolitik, die sich nur
auf Einzelinteressen bezieht, führt zu einer nicht finanzierbaren Spirale von
marktverzerrenden Ausnahmeregelungen, die den Landwirt zum Opfer eines staatlichen
Kontroll- und Bürokratiesystems machen. Für einen funktionierenden Markt
brauchen wir einen klaren Rahmen für die gesamte Landwirtschaft und nicht für
einzelne Bereiche allein.“
PM vom 11.11.2010







