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  • Der Lehrerberuf in M-V muss wieder attraktiv sein

    (16.03.2011) Hans Kreher, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion von Mecklenburg-Vorpommern, erklärt zur ersten Lesung des Lehrerbildungsgesetzes:
    „Der heute von CDU und SPD eingebrachte Gesetzentwurf zur Lehrerbildung in M-V ist lange überfällig. Die eigenen Vorgaben im Koalitionsvertrag, wonach das Gesetz spätestens 2010 in Kraft treten sollte, wurden nicht eingehalten.

Denn die bereits beschlossene Verkürzung des Referendariats erfolgt
ohne inhaltliche Untersetzung. Dadurch, dass der Gesetzentwurf durch
die Koalitionäre eingebracht worden ist, hat sich die Landesregierung zudem
die sonst übliche Verbandsanhörung gespart. Das sagt schon viel über die
inhaltliche Qualität des Gesetzentwurfes!

Wenn wir über Lehrerbildung in Mecklenburg-Vorpommern reden, dann ist es
uns wichtig, dass der Lehrerberuf wieder attraktiver wird. Eine gute Aus- und
Weiterbildung vor allem junger Lehrer nützt nichts, wenn uns diese Fachkräfte
nach ihrer Ausbildung in Bundesländer verlassen, die ihnen bessere Rahmenbedingungen
anbieten. Die Verbeamtung ist dabei kein Allheilmittel, denn
davon profitiert höchstens der Nachwuchs. Junge und ältere Lehrer sowie
Quereinsteiger brauchen vielmehr ein attraktives Arbeits- und Lebensumfeld.

Dies ist zu erreichen, indem wir dem Lehrerberuf mehr gesellschaftliche Anerkennung
zollen, die Pflichtstundenzahl sowie die allgemeine Arbeitsbelastung
durch überbordende Bürokratie vermindern und natürlich auch eine der
hohen akademischen Qualifikation angemessene Bezahlung anbieten.“

PM 19-11 der Landtagsfraktion vom 16.03.2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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