ohne inhaltliche Untersetzung. Dadurch, dass der Gesetzentwurf durch
die Koalitionäre eingebracht worden ist, hat sich die Landesregierung zudem
die sonst übliche Verbandsanhörung gespart. Das sagt schon viel über die
inhaltliche Qualität des Gesetzentwurfes!
Wenn wir über Lehrerbildung in Mecklenburg-Vorpommern reden, dann ist es
uns wichtig, dass der Lehrerberuf wieder attraktiver wird. Eine gute Aus- und
Weiterbildung vor allem junger Lehrer nützt nichts, wenn uns diese Fachkräfte
nach ihrer Ausbildung in Bundesländer verlassen, die ihnen bessere Rahmenbedingungen
anbieten. Die Verbeamtung ist dabei kein Allheilmittel, denn
davon profitiert höchstens der Nachwuchs. Junge und ältere Lehrer sowie
Quereinsteiger brauchen vielmehr ein attraktives Arbeits- und Lebensumfeld.
Dies ist zu erreichen, indem wir dem Lehrerberuf mehr gesellschaftliche Anerkennung
zollen, die Pflichtstundenzahl sowie die allgemeine Arbeitsbelastung
durch überbordende Bürokratie vermindern und natürlich auch eine der
hohen akademischen Qualifikation angemessene Bezahlung anbieten.“
PM 19-11 der Landtagsfraktion vom 16.03.2011







