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  • Debatte um Bundeswehreinsatz im Innern lenkt von Problemen ab

    (23.05.2011) Gino Leonhard, innenpolitischer Sprecher und Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion M-V, erklärt zur neuerlichen Debatte um den Einsatz der Bundeswehr im Innern:
    „Schlechte Ideen werden nicht dadurch besser, dass man sie immer wieder neu diskutiert. Der Ruf nach einem Bundeswehreinsatz im Innern gehört längst zum
    Standardrepertoire aktuell tätiger Bundesinnenminister: Wie schon in den Vorjahren ist der Einsatz auch heute unnötig und wenig hilfreich.

Die Bundeswehr ist für Polizeieinsätze weder ausgerüstet noch ausgebildet.
Länderpolizeien und die Bundespolizei haben jegliche Herausforderungen sehr
gut ohne militärische Unterstützung gemeistert. Der Schutz des G8-Gipfels, die
Festnahme der Sauerland-Terrorzelle und die vereitelten Bombenanschläge auf
Züge der Deutschen Bahn sind Belege für gutes Agieren ohne Einsatz unserer
Verteidigungsarmee.
Mit gewohnter Gleichmäßigkeit öffnen CDU-Minister trotzdem den Giftschrank
schlechter Ideen, um sich in der Öffentlichkeit als harter Sherriff zu präsentieren.
Diese Rituale sollte uns die CDU ersparen. Es gibt bei der Polizei mit Personalabbau
und Ausrüstungsdefiziten ebenso viele Baustellen, wie bei der Bundeswehr
mit Strukturreform, Auslandseinsätzen und Nachwuchsgewinnung. Darauf
sollten sich die Beteiligten konzentrieren, statt Scheindebatten aufzuwärmen.“

PM 50-11 der Landtagsfraktion vom 22. Mai 2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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