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  • Datenerhebung bei Polizei auf zwingend notwendiges Maß beschränken!

    (08.12.2010) Gino Leonhard, Parlamentarischer Geschäftsführer und innenpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion M-V, erklärt zur Kritik des ehemaligen Landesdatenschutzbeauftragten
    zur Datensammlung bei der Polizei in M-V:

„Die Vorwürfe des ehemaligen Landesdatenschutzbeauftragten wiegen schwer
und müssen umgehend untersucht werden. Daten von Bürgern dürfen von Behörden
nur in dem jeweils absolut notwendigen Maße und unter Beachtung gültiger
Rechtsgrundlagen erhoben, gespeichert und verarbeitet werden.
Wenn nun der Verdacht nahe liegt, bei der Polizei in M-V seien hochsensible
Daten ohne entsprechende Rechtsgrundlage erhoben worden, wäre das ein
Skandal sondergleichen. Meine Fraktion hat deshalb am heutigen Tage eine
Selbstbefassung des Innenausschusses mit den Vorwürfen beantragt. Die Landesregierung muss unverzüglich erklären, wann welche Daten, aus welchem
Grunde und aufgrund welcher gesetzlichen Grundlage erhoben wurden. Ich erwarte
eine umfassende Aufarbeitung der Vorwürfe!
Die Polizei muss zur Erfüllung ihrer Aufgaben grundsätzlich zwar Daten erheben
dürfen, wir werden als Liberale aber darauf achten, dass dabei in jedem Fall die
Verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt. Als Gesetzgeber müssen wir uns daher fragen,
ob jede Erhebung zur Kriminalitätsbekämpfung oder Vorbeugung wirklich
sinnvoll und geeignet und wie hoch der Nutzen im Verhältnis zur Tiefe des Eingriffes
in die Privatsphäre von Betroffenen ist. Diese Prüfung muss kritisch erfolgen
und im Zweitel zu Gunsten des Datenschutzes ausfallen. Der sensibelste
Umgang mit persönlichen Daten ist und bleibt noch immer der Verzicht auf deren
Erhebung. Daran muss sich auch jedwede zukünftige gesetzliche Regelung messen
lassen.“

PM 142-10 vom 08.12.2010
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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