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  • Christian Ahrendt zieht Jahresbilanz 2011: Koalition setzt wichtige Meilensteine in der Rechtspolitik

    (04.01.2012) Rückblickend auf das Jahr 2011, erklärt der Rechtspolitische Sprecher und Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion sowie FDP-Landesvorsitzende, Christian AHRENDT: Die christlich-liberale Koalition hat in ihren ersten beiden Jahren einen Paradigmenwechsel in der liberalen Rechtspolitik begonnen und wird Ihren rechtspolitischen Erfolgskurs in den kommenden Jahren weiter fortsetzen. Das kommt auch den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern z.B. beim Schutz vor überlagen Gerichtsverfahren oder der außergerichtlichen Streitschlichtung direkt zugute. Vor allem Sozialgerichtsverfahren
    dauern im Nordosten länger als in allen anderen Bundesländern. Folgendes haben wir 2011 erreicht:

- Mehr Rechtsschutz: Mit der Reformierung von § 522 ZPO haben wir den Rechtsschutz der Bürger verbessert und damit den Weg zum Instanzenzug wieder geöffnet. Mit der Einführung von Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren haben wir zudem
die Rechte der Bürger gegenüber der Justiz gestärkt; nicht nur der Zugang zu den Gerichten ist wichtig, ebenso das über die Anliegen der Kläger schnell entschieden wird.

- Insolvenzrechtsreform: Mit der Verabschiedung des ESUG (Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen) haben wir die Mechanismen zum Schutz vor Zerschlagung von Unternehmen verbessert. Durch die Verbesserung der Eigenverwaltung befreien wir die Betroffenen vom Stigma des wirtschaftlichen
Scheiterns, wenn sie den Weg zum Insolvenzgericht beschreiten.

- Förderung der der außergerichtlichen Streitschlichtung: Ziel des Mediationsgesetzes ist es, durch frühzeitige und präventive Maßnahmen, die Einleitung von gerichtlichen Verfahren in geeigneten Fällen so weit wie möglich zu vermeiden, um Parteien eine eigenverantwortliche Einigung zu ermöglichen. Zugleich setzen wir hohe Ansprüche an Ausbildung und Qualitätssicherung einer Mediation.

- Löschen statt Sperren: Die FDP-Bundestagsfraktion hat den langen Kampf gegen Internetsperren gewonnen. Netzsperren als Vorstufe potentieller Zensur im Internet wird es nicht geben. Sie sind das falsche Instrument z.B. zur Bekämpfung der Verbreitung
von Kinderpornographie im Internet. Die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen
muss nachhaltig bekämpft werden. Diese kriminellen Inhalte müssen nun bei den Internetanbietern selbst innerhalb kürzester Zeit gelöscht werden. Vorrangig muss zudem
alles daran gesetzt werden, die am Kindesmissbrauch Beteiligtenzu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen.


Die Themen für das Jahr 2012 sind vorgegeben und wir werden unserem
bisherigen Kompass folgen. Unter anderem werden wir das Verbaucherinsolvenzverfahren
reformieren. Auch das Mietrecht wird an die neuen Herausforderungen der Energiewende angepasst und soll besseren Schutz vor Mietnomaden schaffen. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Rechte Opfer sexuellen Missbrauchs (StormG) werden wir die Rechte
von Opfern im Ermittlungs- und Strafverfahren stärken und setzten damit bereits Empfehlungen des Runden Tisches gegen sexuellen Kindesmissbrauch um.

PM 112-11 vom 23.12.2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

Karlsruher Freiheitsthesen


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Freiheit bewegt

Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

Praxisgebühr auf dem Prüfstand

Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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