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  • Bürgerbedenken bei Wohnungslosenunterkunft ernst nehmen

    (28.01.2011) „Mangels Nachhaltigkeit in der Nutzungsdauer und Finanzierung wurde der Vorschlag der Verwaltung zur Unterbringung der Wohnungslosen in der Anne-Frank-Str. abgelehnt“, stellt Stev Ötinger, Ortsvorsitzender Großer Dreesch und FDP-Stadtvertreter, klar. „Eine Unterkunft für Wohnungslose in Schwerin ist notwendig. Da sind sich alle Stadtvertreter im Grundsatz einig. Aber eine teure Zwischenlösung, wie sie die Verwaltung vorsah, ist mit uns nicht zu machen“, unterstreicht Ötinger.

Ötinger: „Die Befürchtungen und Bedenken der in der Nähe lebenden Bür-gerinnen und Bürger gegen eine solche Einrichtung, nehme ich sehr ernst. Viele Befürchtungen beruhen auf mangelnde Informationen seitens der Verwaltung und eine nicht ausreichende Einbindung der Betroffenen im Vorfeld auf dem Großen Dreesch. Ein erstes Gespräch mit Vertretern der Kleingartenfreunde wurde beispielsweise sehr sachlich geführt. Dabei wur-de deutlich, dass eine bewachte Wohnungslosenunterkunft durchaus einen positiven Effekt auf die Sicherheit der Kleingärten haben könnte.“ Das un-terstreicht, nach Auffassung von Ötinger, dass es bei rechtzeitiger und of-fener Information nicht nur ablehnende Reaktionen gibt.

„Alle Optionen sind offen zu diskutieren!“ fordert Ötinger. Im Rahmen des Subsidaritätsprinzips ist die Stadtverwaltung weiterhin  gut beraten, das Betreiben einer Wohnungslosenunterkunft Dritten zu übertragen. „Wie z.B. bei Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen und anderen kommunalen Aufgaben sollte auch diese Einrichtung möglichst von anderen Trägern, wie Wohlfahrtsverbänden, Vereinen, den Kirchen oder deren Verbänden wie Diakonie oder Caritas betrieben werden.“
„Für einen Betrieb muss aber ein Konzeptwettbewerb mit allen möglichen Betreiberinteressenten zwangsläufig durchgeführt werden.

Auch dieser Prozess muss offen gestaltet und diskutiert werden können. Durch die Einbindung von ehrenamtlichen Kräften können diese Institutio-nen eine Wohnungslosenunterkunft mit dem nötigen Know How, Innovatio-nen und Engagement nachhaltig betreiben“, fordert Ötinger.

PM 02-11 vom 29.01.2011
beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

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Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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