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  • Bildungspolitik

    Weltlehrertag

    (05.10.2010) FDP: Bildungsministerium und GEW müssen beiderseits endlich ihrer großen Verantwortung gerecht werden!
    Zum heutigen Weltlehrertag, erklären der FDP-Landesgeneralsekretär Hagen REINHOLD und der ehemalige Vorsitzende des Landeselternrates Mecklenburg-Vorpommern, Harry KLINK: Die Situation für die Lehrerinnen und Lehrer an den allgemein bildenden sowie beruflichen Schulen in M-V hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert.
Kritische Worte auf GEW-Tagungen allein reichen nicht aus, um Arbeitsverbesserungen zu bewirken und das Interesse der Jugendlichen an diesem herausragenden Beruf zu wecken. Das Bildungsministerium und die GEW müssen daher endlich beiderseits ihrer
großen Verantwortung für die Zukunft unseres Landes gerecht werden
und handeln.
Es kann z.B. nicht sein, dass Gymnasiallehrer per Änderungsvertrag und
mit Duldung der GEW zum Unterricht in Grundschulen gezwungen
werden sollen. Wer den Vertrag nicht unterschreibt, darf nicht mehr als
18 Stunden arbeiten. Das ist Nötigung per Arbeitsvertrag, unterstützt von
der Lehrergewerkschaft, die eigentlich zum Schutz der Lehrerinnen und
Lehrer da sein sollte. Die Gewerkschaft steht hier offensichtlich in einem
nicht nur für die Mitglieder fragwürdigen Interessenkonflikt.
Die Lehrer in unserem Land arbeiten bereits heute in der Teilzeit so viel,
wie die meisten Vollzeitlehrer in skandinavischen Ländern. Es müssen
deshalb deutliche Entlastungen insbesondere bei den administrativen
Aufgaben für Lehrkräfte erfolgen. Die viel beachtete Schaarschmidt-
Studie aus dem Jahr 2003 hat entsprechende Negativentwicklungen ausdrücklich
aufgezeigt.
Vor allem aber steht das Ministerium in der Pflicht, endlich ein zukunftsfähiges
Lehrerpersonalentwicklungskonzept vorzulegen, um die Bildungschancen
der Kinder nicht durch den absehbaren zukünftig akuten Lehrermangel zu gefährden.

PM 62-10 vom 5. Oktober 2010

beschlossen auf dem 63. ordtl. BPT 2012

Karlsruher Freiheitsthesen


Wachstumskampagne

Text

Freiheit bewegt

Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

Praxisgebühr auf dem Prüfstand

Im vergangenen Jahr haben die Krankenkassen einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro erzielt. Die Liberalen wollen die Überschüsse an die Versicherten zurückgeben. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist im Gespräch. Was meinen Sie: Praxisgebühr abschaffen - Ja oder Nein?

 

Bundesverdienstkreuz für Sybill Moß

Ministerpräsident Sellering überreichte am 19. März in der Schweriner Staatskanzlei, im Namen des Bundespräsidenten, das Verdienstkreuz am Bande an Sybill Moß. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement ist Frau Moß ein Vorbild für viele Menschen in Wittenburg und nicht nur dort lobte der Ministerpräsident. Seit 1975 ist Sybill Moß Mitglied der Stadtvertretung Wittenburg und war bis 2011 Kreistagsabgeordnete der FDP. Als sachkundige Einwohnerin arbeitet sie im Bildungsausschuss mit. Aktiv war sie an der Bildung des Runden Tisches beteiligt. Als Mutter von fünf Kindern war es ihr stets ein wichtiges Anliegen, neue Akzente in der Jugendarbeit zu setzen und gesicherte und finanzierbare Kindereinrichtungen anzubieten. Von 1994 bis 1999 war sie Bürgervorsteherin. Dieses Amt bekleidet die pensionierte Lehrerin seit 2004 erneut. Der Landesvorstand der FDP M-V übermittelt seine herzlichen Glückwünsche!

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